In der entscheidenden Longplay- Auswertung legt Universal Music noch einmal kräftig zu. So wächst der Universal- Anteil in den MusikWoche Top 100 Longplay von 38,78 auf 43,31 Prozent, während Sony Music einen Rückgang von 27,12 auf 23,13 Prozent hinnehmen muss. Noch beein – druckender fällt die Universal- Bilanz bei den Singles aus: Hier steigert der Konzern den Chartsanteil von 44,28 auf 50,83 Prozent. Auch bei den Compilations entfallen mehr als die Hälfte der Chartsanteile auf den Marktführer. Universal kommt hier auf 56,25 Prozent, nachdem Media Control nach einer Erhebungsreform im vergangenen Jahr erstmals die MusikWoche Top 30 Compilations – und nicht die Top 100 Longplay – als Grundlage nimmt. Ein ähnliches Bild bietet sich bei der Auswertung der nationalen Produkte: Bei den Alben erreicht Universal 23,98 Prozent; bei den Singles sind es 25,47 Prozent. Alle diese guten Zahlen gehen vor allem vor allem aufs Konto von Künstlern wie Unheilig, Lena, Ich + Ich, Israel „Iz“ Kamakawiwo’ole oder Lady GaGa, die entsprechend gut in der Künstlerwertung abschneiden. Versagt bleibt Universal Music indes der Spitzenplatz bei den Verlagen, denn hier steht EMI Music Publishing vor dem Verlagsarm von Universal. Ganz ohne Erfolgserlebnisse bleiben indes auch Warner Music und Sony Music nicht. Die Hamburger konnten ihren Chartsanteil im Longplay-Segment fast unverändert auf 15,64 Prozent halten, während Sony Music bei den nationalen Produkten zulegte.
Dossier: Jahresauswertung 2010
Auch 2010 kann Universal Music eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorweisen. Das Unternehmen führt die Auswertung nach Chartsanteilen bei Longplay, Singles, Compilations und nationalen Produktionen souverän an.





