Universal Music fährt wie in den Vorjahren bei der Jahresauswertung einen klaren Sieg ein und liegt in allen Bereichen mit Abstand vorn: Bei den Singles holt der Major 45,66 Prozent, bei den Compilations sind es 54,64 Prozent, bei den nationalen Alben 19,4 Prozent und bei den nationalen Singles 21,78 Prozent. Da lassen sich Rückgänge im Vergleich zu 2010 verschmerzen, zumal 2011 der Adele-Effekt griff: Im Longplay-Segment fällt der Chartsanteil von Universal Music um mehr als zehn Prozentpunkte – von 43,31 Prozent im Vorjahr auf 32,91 Prozent. Aber auch der Verfolger Sony Music muss einen geringfügigen Rückgang hinnehmen: Im Vorjahr standen die Münchner im Longplay-Segment noch bei 23,13 Prozent, 2011 erreichten sie 22,01 Prozent. Dafür konnten die anderen beiden Majors im Longplay-Segment zulegen. Warner Music verbessert sich von 15,64 Prozent auf nun 16,63 Prozent, und auch EMI Music kann punkten: Die Kölner erhöhen ihren Chartsanteil im wichtigen Long play-Segment im Vergleich zum Vorjahr deutlich von 10,37 Prozent auf 14,48 Prozent.
Dossier: Die Sieger des Jahres 2011
Trotz Rückgängen in den verschiedenen Erhebungssegmenten bleibt Marktführer Universal Music bei den Chartsanteilen überall vorn. Zudem verhilft der Erfolg von Adele den unabhängigen Firmen zu einem Rekordjahr.






