“Phononet ist seit 20 Jahren ein verläss – licher Partner, der wichtige Schnittstellen zwischen Industrie und Handel bedient“, sagt Frank Hohenböken, Managing Director Universal Music Sales. „Er nutzt zeitgemäße Technologien und bietet Produkte und Know-how an, mit denen beide Seiten ihre Abläufe effizienter gestalten können.“ Und tatsächlich ging die Entwicklung von Phononet eng einher mit der Verbreitung von IT- und Warenwirtschaftssystemen – sie nahm quasi die heute selbstverständliche Vernetzung vorweg. Anfang der 90er-Jahre waren Computer zwar erstspärlich verbreitet, aber dennoch sollten Kataloginformationen schnell und zuverlässig verfügbar sein. An dieser Stelle setzte Phononet an: Es sammelte die Daten ein. Heute verfügt Phononet über den größten Artikelstammdatenpool und den größten Mediadatenkatalog in Deutschland. Zu den Partnern der Hamburger Firma zählen 160 Plattenfirmen und Vertriebsunternehmen sowie auf Seiten des Handels die Schwergewichte MediaMarkt, Saturn und Amazon, dazu Fachmärkte und Kaufhäuser sowie zahlreiche Fachhändler. Zum Datenstamm- Kerngeschäft kamen mit den Jahren neue Dienstleistungen und elektronische Prozesse hinzu – wie der Austausch von Bestelldaten, das Retourenmanagement oder die elektronische Rechnung. Ein Erfolg war auch die Einführung des Musik Promotion Network (MPN): Als Instrument zur digitalen Bemusterung Mitte 2002 vorgestellt, entwickelte sich das System zum Marktführer in Sachen digitaler Bemusterung von Medienpartnern und Radiostationen in Deutschland. In diesem Bereich zählen unter anderem die Rundfunkanstalten der ARD, aber auch führende private Radiosender zu den von Phononet betreuten Partnern. Kontinuität als Erfolgsgeheimnis In Hamburg umfasst das Phononet-Team im roten Klinkerbau bei der Pulvermühle im Jubiläumsjahr elf Mitarbeiter, einige sind schon seit Jahren dabei. Zum Beispiel Geschäftsführer Dietmar Schlumbohm: Der stieß 1999 zu den damaligen Phonoverbänden, um dort als Schnittstelle zum Branchendienstleister zu fungieren. 2001 wechselte Schlumbohm dann vollständig zu Phononet und folgte 2006 an der Spitze des Unternehmens auf Wolfgang Geisel, der die Entwicklung beim Branchendienstleister seit 1994 geprägt hatte und heute in Sachen Netzwerksicherheit in Frankfurt aktiv ist. Ebenfalls lang dabei sind auch Petra Hoffmeister aus der Verwaltung und Carl-Friedrich Dörwald als Prokurist und Controller. „Die beiden stehen für mich für die Kontinuität des Unternehmens“, sagt Schlumbohm. Für ihn zählt deshalb neben der stetigen Weiterentwicklung auch gewachsene Erfahrung zu den Pluspunkten: „Die Mischung aus Kontinuität und jungen Mitarbeitern macht die Stärke von Phononet aus.“ Die Branche baut offensichtlich auf weitere gedeihliche Zusammenarbeit: „Ich wünsche Phononet und dem gesamten Team auch für die Zukunft den Mut, Neues zu wagen, und die Ausdauer, innovative Tools an den Markt zu bringen“, gibt Universal-Manager Frank Hohenböken zu Protokoll. „Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!“
Dossier: 20 Jahre Phononet
Einst bestimmten Papierkataloge, Bestellformulare und Importlisten aus dem Faxgerät die Transaktionen im Tonträgerhandel. Doch mit der Gründung von Phononet als Schnittstelle zwischen Plattenfirmen und Handel hielt die Zukunft Einzug. Und die rote Phononet-Disc wurde zum unverzichtbaren Arbeitsmittel im Musikgeschäft.





