Offiziell veröffentlicht der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft seine Halbjahreszahlen zum deutschen Tonträgergeschäft erst am 14. August auf der Popkomm. Doch die Höhe des erneuten Minus ist bereits bekannt: 17 Prozent weniger setzten die Plattenfirmen bis einschließlich 30. Juni um. Diese Zahl erfuhr die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ aus „Branchenkreisen“. Obendrein geht die „FAS“ davon aus, dass sich die Majors bis zum Popkomm.-Termin auf die Konditionen zum Start der Online-Vertriebsplattform PhonoLine geeinigt haben werden. Dieses „weltweit einzigartige“ Konzept könnte für die gesamte Branche eine „Initialzündung“ werden, so Bernd Dopp, President Warner Music Germany, im Interview mit dem Blatt. Ungewiss bleibt indes, ob auch das Kartellamt bis zum geplanten Starttermin von PhonoLine grünes Licht gibt. Dopp geht jedoch davon aus, dass die deutsche Musikwirtschaft in vier Jahren 15 bis 20 Prozent ihres Umsatzes mit dem Online-Geschäft machen wird. Allerdings sei noch bis Ende 2005 mit schlechten Zahlen und mit einer „Neubelebung“ des Marktes erst danach zu rechnen. „Bis dahin müssen wir noch durch ein tiefes Tal“, so Dopp. Inzwischen, so erfuhr wiederum musikwoche aus Branchenkreisen, scheint auch Warner Music als letzter der großen fünf die Zustimmung der Konzernzentrale für PhonoLine bekommen zu haben.
Dopp glaubt nach 17 Prozent Minus an PhonoLine
Offiziell veröffentlicht der Bundesverband Phono seine Halbjahreszahlen zum deutschen Tonträgergeschäft erst am 14. August auf der Popkomm. Doch die Höhe des erneuten Minus ist bereits bekannt: 17 Prozent weniger setzten die Plattenfirmen bis einschließlich 30. Juni um.






