Der Deutsche Musikverleger-Verband schließt sich der Forderung der GEMA nach Sperren für nicht lizenzierte Onlineangebote an. Vor fast drei Wochen hatte die Verwertungsgesellschaft zunächst 42 Internet Service Provider unter Androhung rechtlicher Schritte dazu aufgefordert, ihren Nutzern den Zugang zu P2P-Seiten wie Eselfilme, Goldesel oder Saugstube zu sperren.
„Wir dürfen nicht zulassen, dass über diese Portale Millionen nicht lizenzierter Musikwerke am Urheber vorbei angeboten werden und so tagtäglich geltendes Recht gebrochen wird“, betont DMV-Präsidentin Dagmar Sikorski. Als DMV-Vizepräsident und Vorsitzender des GEMA-Ausschusses im DMV ergänzt Karl-Heinz Klempnow: „Die deutschen Musikverlage begrüßen ausdrücklich den Mut der GEMA, sich nicht der Marktmacht der Internetprovider zu beugen und sich aktiv für die Rechte der Urheber und ihrer Verleger, notfalls auch mit gerichtlicher Hilfe, einzusetzen.“






