Der US-amerikanische Digitalvertriebsdienstleister Digital Music Group (DMG) schloss sein viertes Quartal mit erneut stark gestiegenen Umsätzen ab. In den drei Monaten bis zum 31. Dezember nahm die DMG 2,79 Millionen Dollar ein – 514 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Gleichzeitig wuchsen aber auch die Verluste. Der Nettofehlbetrag kletterte im Berichtszeitraum um 112 Prozent auf nunmehr 770.329 Dollar. Für das Gesamtjahr weist die DMG einen Umsatz von 5,56 Millionen Dollar aus, was einem Wachstum von 718 Prozent im Vergleich zu 2005 entspricht. Aber auch übers Jahr gerechnet war das Unternehmen nicht profitabel. Die Verluste summierten sich 2,62 Millionen Dollar – 68 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Da der Spezialist für Nischenrepertoire im dritten Quartal jedoch durch die Übernahme des Mitbewerbers DRA drastisch an Umsatz und Katalog dazugewann, weist die DMG auch Pro-Forma-Zahlen aus, die das Bild der Bilanz korrigieren sollen. Demnach betrug der Jahresumsatz 10,2 Millionen Dollar – ein Plus von 175 Prozent – und der Nettoverlust 2,76 Millionen Dollar – ein rotes Plus von 49 Prozent.
Im ganzen Geschäftsjahr konnte die DMG über ihre Einzelhandelspartner 14,093 Millionen Downloads verkaufen. Vor einem Jahr waren es erst 5,387 Millionen Tracks. Hauptabnehmer war dabei Apples iTunes Store mit einem Absatzanteil von 77 Prozent.





