Auch wenn mit Disney erst ein Studio seine Filme als Download über iTunes anbietet, entwickelt sich das Angebot zum Erfolg: Seit Apple im September auch mit dem Verkauf von Filmdownloads begann, wurden rund 500.000 Disney-Videos heruntergeladen. Damit hat das Micky-Maus-Imperium gut vier Millionen Dollar zusätzlich durch den digitalen Vertriebskanal eingenommen. Derzeit bewegt sich der iTunes-Absatz bei etwa 9000 Filmdownloads pro Tag. Im ersten Jahr der Zusammenarbeit mit Apple rechnet Disney-Chef Robert Iger mit Mehreinnahmen in Höhe von 50 Millionen Dollar.
Aber nicht nur mit dem Downloadverkauf von Filmen war der Konzern erfolgreich. Seit Juni wurden bei DisneyChannel.com 53 Millionen TV-Shows heruntergeladen und das landesweit ausstrahlende Network ABC verzeichnete 19 Millionen werbefinanzierte Streams von Shows wie „Lost“, „Grey’s Anatomy“ oder „Desperate Housewives“ auf seiner Website. Und die Musikprodukte der Disney-Labels sind seit Monaten ganz vorne in den US-Charts. Im nächsten Jahr will Iger den Bereich Digitalvertrieb noch stärker forcieren und die hauseigenen Websites aufrüsten.






