Der Soundtrack zur TV-Serie „Hannah Montana“ verteidigt seine Spitzenposition in den US-Albumcharts. Obwohl gleich sechs Neueinsteiger in die Top Ten drängen, bleibt das teenagerfreundliche Werk aus dem Hause Disney unangefochten.
Weitere 203.000 Exemplare setzte die Platte in der zweiten Woche ab und verzeichnete damit einen branchenuntypischen Rückgang von nur 28 Prozent. Diese Stabilität im Handel geht zulasten von Barry Manilow, dessen „The Greatest Songs Of The Sixties“ sich nach 202.000 Verkäufen mit einem Einstieg an Position zwei begnügen muss. Rang drei geht an die Südstaatenrapper Birdman und Lil Wayne, die sich mit 176.000 Kopien von „Like Father, Like Son“ für die Top Ten qualifizieren. Somit rutscht John Legend mit „Once Again“ und 115.000 verkauften Einheiten auf Platz vier, gefolgt von Justin Timberlake mit 86.000 Verkäufen von „FutureSex/LoveSounds“ und My Chemical Romance, die von „The Black Parade“ nur eine Handvoll CDs weniger verkauften als Timberlake.
Mit ihrem ersten Studioalbum seit beinahe einem Vierteljahrhundert melden sich Roger Daltrey und Pete Townshend zurück. „Endless Wire“ von The Who schafft es mit 81.000 Exemplaren in der ersten Woche auf Rang sieben. Mit einer nahezu identischen Verkaufszahl platziert sich Meat Loaf mit „Bat Out Of Hell III – The Monster Is Loose“ an achter Stelle und bleibt damit rund 2000 Einheiten vor „American Idol“-Finalistin Kellie Pickler und ihrer Country-Platte „Small Town Girl“. Das bedeutet Platz zehn für Deftones, deren „Saturday Night Wrist“ auf Anhieb 76.000 Käufer fand.
Am Gesamtzustand des US-Handels änderten diese Verkaufszahlen indes wenig: Mit 444,2 Mio. verkauften Alben seit Jahresbeginn hinkt die Branche weiterhin rund fünf Prozent den Vorjahreswerten hinterher. In der Woche bis zum 5. November kauften die Amerikaner 10,67 Mio. Alben. Das waren 6,4 Prozent mehr als in der Woche davor, aber auch zwei Prozent weniger als vor einem Jahr.






