Die dritte Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ sorgt bereits im Vorfeld für Wirbel. Während Medienberichte über sinkendes Interesse und mangelndes Talent der Bewerber spekulieren, bekennt man sich bei Sony BMG zu dem Format. „Wir rechnen fest mit dem wirtschaftlichen und musikalischen Erfolg der neuen Show“, erklärt Jörg Hellwig, Senior Vice President bei Sony BMG Germany. Er sei überzeugt, dass es noch viele unentdeckte Talente in Deutschland gebe. „Weltweit sorgen die Castingshows wieder für große Erfolge. Das wird auch in Deutschland so sein“, ist sich Hellwig sicher.
Der „Spiegel“ berichtet hingegen von einem möglichen Rückzug des Majors. Sony BMG überlege demnach, auf den Exklusivvertrag mit RTL zu verzichten, da Sony BMG „bereits bei der vorigen Staffel einen Millionenverlust mit den Casting-Stars“ gemacht habe.
Auch bei der Resonanz der Bewerber gehen die Darstellungen auseinander. „Die Rückläufe von Bewerbern seien ‚dramatisch niedrig'“, lässt der „Spiegel“ unter Berufung auf „führende Sendermitarbeiter“ verlauten. Offiziell würden die Probleme jedoch verneint. So zitiert der „Spiegel“ den RTL-Sprecher Wolfram Kons: „Die Anzahl der abgefragten Bewerbungsbögen hat nach Bekanntgabe der neuen Jury und Moderatoren in den letzten Tagen massiv zugenommen, wir sind schon vor dem Ablauf der Frist auf dem Niveau der ersten Staffel.“ Laut RTL gehen inzwischen täglich rund 500 bis 1000 Bewerbungen für die neue Staffel ein. Das erste Casting findet am 14. Juli von neun bis elf Uhr in Wuppertal statt. Danach folgen Castings in Mannheim, Erfurt, München, Nürnberg, Berlin und Bremen.
Moderator Marco Schreyl freut sich bereits auf seine neue Aufgabe. „An ‚Deutschland sucht den Superstar‘ reizt mich, dass Menschen mitmachen, die es einfach versuchen wollen, die sagen: ‚Ich möchte mich vor einem Millionenpublikum im Fernsehen beweisen und zeigen, dass ich das kann.'“, betont Schreyl. Informationen zu den Teilnahmebedingungen liefert die Internetseite www.rtlmusik.de.






