Die Übernahme des Katalogs von Dimensional Music Publishing soll den Kunden der australischen Investmentbank Colonial First State (CFS) stabile Renditen bescheren. Der Musikverlag wird Teil eines Media Investment Fonds, der rund 120 Millionen Euro schwer sein soll.
Colonial First State ist eine Tochter der Commonwealth Bank of Australia und hat vor wenigen Tagen den Verlagskatalog von Dimensional für eine nicht bekannte Summe übernommen. Darin befinden sich die Rechte von gut 25.000 Songs, hauptsächlich aus dem einstigen DreamWorks-Katalog. Zusammen mit den Rechten von Cherry Lane Publishing, die ebenfalls in dem Fonds zusammengefasst wurden, vertreten die Australier nun die Lizenzrechte von Künstlern wie Wolfmother, Black Eyed Peas, John Denver, Rickie Lee Jones, The Ramones, Stevie Ray Vaughan, The Byrds, Alien Ant Farm, Rufus Wainwright oder den Sex Pistols.
Bei CFS geht man davon aus, dass der Fonds vor allem Anleger ansprechen wird, die ein langfristiges Engagement mit geringen Schwankungen befürworten. Dennoch rechnet die Bank mit einer hohen einstelligen Rendite. Verwaltet wird der Fonds von der First State Media Group, einem Joint Venture zwischen CFS und dem Verleger Steve McMellon, der die weltweiten Publishing-Aktivitäten leiten wird.





