Recorded & Publishing

Digitales Geschäft belebt die Branche

Jeff Bronikowski, Vice President Business Development Universal Music Group, attestierte dem Musikgeschäft im Rahmen der Plug.IN-Konferenz in New York „neue Kraft“.

Führende Köpfe des Musikgeschäfts sehen optimistisch in die Zukunft und rechnen mit anhaltendem Wachstum im digitalen Bereich. Jeff Bronikowski, Vice President Business Development Universal Music Group, attestierte der Branche auf der Plug.IN-Konferenz in New York „neue Kraft“, die wichtigen Impulsen auf dem digitalen Markt zu verdanken seien. Yahoo-Musikchef David Goldberg erklärte, der momentane Schwung von iTunes sei eher den Verkaufszahlen des iPod als den iTunes-Nutzerzahlen zuzuschreiben. In der Diskussion über die besten Bezahlsysteme befürwortete Bronikowski Einzeldownloads, da diese aus Labelsicht größere Margen versprächen. Gleichzeitig räumte er ein, dass Abonennten-Modelle wirksamer seien, um die Nutzer von illegalen Angeboten fern zu halten. Abos suggerierten dem Nutzer eher ein Gefühl „frei verfügbarer“ Musik. Goldberg warf ein, die Kosten der Kundenakquisition ließen ihn an der Nachhaltigkeit von Abo-Modellen zweifeln. Er befürwortete das Modell der Filmindustrie, die dem Verbraucher Inhalte über viele verschiedene Kanäle zu unterschiedlichen Preisen anbietet.

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