In Erwartung der ersten offiziellen britischen Downloadcharts, die ab dem 1. September von der britischen Official Chart Company (OCC) herausgegeben werden, versuchen einige Labels die Positionierung ihrer Künstler noch auf den letzten Metern positiv zu beeinflussen. Im Wettrennen um die vorderen Plätze bringen sie eine ganze Reihe von rein digitalen, also nur zum Download erhältlichen Singles von Künstlern wie Westlife, Muse, Zero 7 oder Jet auf den Online-Markt. Der Handel indes zeigt sich nicht begeistert von dieser Vorgehensweise. Für Steve Knott, Managing Director HMV UK und Irland, sind die digitalen Singles reine „Gimmicks“. Außerdem, so Knott, bezeichneten zwar viele die digitale Distribution als Produkt der Zukunft. Dies könne auch in 15 oder 20 Jahren so sein, sei aber noch längst nicht der Fall. „Es ist ein ganz kleiner Teil des Marktes und die Plattenläden auszuschließen führt nur zu Unfrieden und schlechten Beziehungen zwischen den klassischen Tonträgerhändlern und den Labels“, so Knott weiter.
Digitale Singles sollen UK-Downloadcharts stürmen
Um sich einen Platz an der Spitze der ersten offiziellen britischen Downloadcharts zu sichern, bringen einige Labels eine Reihe von nur für den digitalen Vertrieb bestimmten Singles heraus.






