Recorded & Publishing

Digitale Absatzzahlen lassen US-Branche hoffen

Formatübergreifend verbuchte das Musikgeschäft in den USA im Jahr 2006 nach Zählung der Charts-Ermittler von Nielsen SoundScan ein zweistelliges Absatzplus. Das wichtige Albumformat rangiert aber auch inklusive digitaler Verkäufe im Minus.

Formatübergreifend verbuchte das Musikgeschäft in den USA im abgelaufenen Jahr 2006 nach Zählung der Charts-Ermittler von Nielsen SoundScan ein zweistelliges Absatzplus. Zwar weisen die bereits vorab bekannt gegebenen Zahlen für das weiterhin dominierende physische Albumformat ein Minus von fünf Prozent aus, doch wenn die Absatzzahlen aller Alben, Singles, Bildtonträger und digitaler Tracks zusammengerechnet werden, kommen die Marktforscher auf einen Wert von 1,198 Milliarden Verkäufen – ein Plus von 19,4 Prozent im Vergleich zu den 1,003 Milliarden Einheiten des Jahres 2005.

So bedeuten 581,9 Millionen Einzeldownloads ein Plus von 65 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 352,7 Millionen. Parallel wuchs die Zahl der verkauften Download-Alben um 101 Prozent von 16,2 Millionen Einheiten im Jahr 2005 auf nunmehr 32,6 Millionen Einheiten und der Onlineversandhandel verbuchte bei Albumverkäufen von 29,4 Millionen Einheiten ein Absatzplus von 19 Prozent zum Vorjahreswert in Höhe von 24,7 Millionen Einheiten.

Selbst wenn die Marktforscher nun die Trackverkäufe durch zehn teilen und somit in Album-Equivalente umrechnen, bleibt der Markt für Alben unter dem Strich immer noch knapp im Minus: Die dann rechnerisch 646,4 Millionen Einheiten bedeuten ein Minus von 1,2 Prozent zum Vorjahr mit 654,1 Millionen Einheiten.

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