Die Digital Music Group (DMG) konnte ihr erstes Geschäftsjahresquartal mit einer Umsatzexplosion auf relativ niedrigem Niveau und mit einem reduzierten Verlust beenden. Die Einnahmen von 721.000 Dollar in den drei Monaten bis zum 31. März bedeuten im Jahresvergleich einen Zuwachs von mehr als 1600 Prozent und ein Plus von 31 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2005.
Gleichzeitig sank die rote Zahl unter dem Bilanzstrich: Der Nettoverlust schrumpfte um 20 Prozent auf 414.000 Dollar. Die DMG war am 7. Februar in New York an die Börse gegangen und hatte mit dem IPO rund 38 Mio. Doller erlöst. Der Digitalvertriebsdienstleister für Nischenrepertoire, Oldies und Titel, die auf Tonträger vergriffen sind, setzt für die Zukunft weiter auf strategische Zukäufe.
Aktuell übernahm die DMG die Indielabels Green Linnet und Xenophile. Die Umsätze des Unternehmens stammen zu 87 Prozent aus den Verkäufen des DMG-Katalogs über Apples iTunes Music Store.





