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Die Sonntagsfrage: Die Ergebnisse

Welcher Partei traut die Branche am ehesten zu, die Probleme der Musikwirtschaft in den Griff zu bekommen? Seit dem 15. März haben Leser von musikwoche.de online die Möglichkeit, darüber abzustimmen. An dieser Stelle präsentieren wir in Ihnen regelmäßig die aktuellen Zwischenergebnisse.

Endergebnis Die Musikbranche hat gewählt

Die FDP ist der große Sieger der Bundestagswahl – wenn es nach der Musikbranche geht. In den vergangenen Monaten stellte musikwoche.de online die Sonntagsfrage; jetzt steht das – nicht repräsentative – Wahlergebnis fest. SPD und Union liegen gleichauf mit je 32,4 Prozent. Die FDP erreicht mit 16,9 Prozent fast ihr selbst gestecktes Ziel von 18 Prozent. Guido Westerwelle kann sich damit „seinen Kanzler“ aussuchen. Für Rot-Grün ist die Zeit nach vier Jahren abgelaufen: Denn die Grünen schaffen mit 5,2 Prozent gerade mal den Einzug in den Bundestag. Nicht mehr im Parlament vertreten ist die PDS mit 4,2 Prozent.

Zwischenergebnis 10. Juli bis 6. August Es geht weiter bergab mit Union und FDP

Im Abstimmungszeitraum vom 10. Juli bis zum 6. August ergaben sich leichte Verluste sowohl für die CDU/CSU als auch für SPD und FDP. Aktuell landet die CDU/CSU bei 33,9 Prozent (minus 0,7), die SPD bei 31,8 (minus 0,1) und die FDP bei 16,9 Prozent (minus 0,1 Prozent). Damit beträgt die Mehrheit von CDU/CSU und FDP nur noch 50,8 Prozent, Mitte Mai lag die Summe der Stimmen noch bei 54,9 Prozent. Unverändert blieben die Anteile von Bündnis 90/Grüne und PDS, beide müssen mit 4,9 beziehungsweise 4,2 Prozent um den Einzug in den Bundestag bangen. Wie schon im vergangenen Abstimmungszeitraum (24. Mai bis 10. Juli) sind die einzigen Gewinner die Nichtwähler: Der Anteil der Branchenvertreter, die sich von keiner Partei ausreichend vertreten sehen, kletterte von 6,5 auf 7,6 Prozent. Der Prozentsatz steigt seit dem Beginn der Umfrage, in den ersten Wochen lag er noch bei rund drei Prozent.

Zwischenergebnis 24. Mai bis 10. Juli Mehrheit von Union/FDP schrumpft

Im Abstimmungszeitraum vom 24. Mai bis zum 10. Juli zeigte sich, dass der Vorsprung von CDU/CSU und der FDP, die zuvor auf zusammen 54 Prozent der Stimmen kamen, schrumpft: Aktuell landet die Union bei 34,7 Prozent und die FDP bei 17 Prozent. Daraus ergibt sich – im Falle einer Koalition – eine Mehrheit von 51,7 Prozent. Die SPD verlor aber auch an Boden: Ihr Stimmenanteil sank von 33,4 auf 31,9 Prozent. Zudem müssen die Genossen um ihren Koalitionspartner bangen: Bündnis 90/Die Grünen scheitert mit 4,9 Prozent ebenso an der Fünf-Prozent-Hürde wie die PDS mit 4,2 Prozent. Eindeutiger „Gewinner“ sind die Nichtwähler: Der Anteil der Branchenvertreter, die sich von keiner Partei vertreten sehen, stieg von 3,7 auf 6,5 Prozent.

Zwischenergebnis 11. April bis 24. Mai Die Herausforderer liegen vorne

Seit der letzten Zwischenbilanz hat sich das Stimmungsbild deutlich gewandelt. Waren im April die Koalitionsoptionen SPD/Bündnis90/Die Grünen sowie CDU/CSU/FDP weit entfernt von einer absoluten Mehrheit, so gaben die Stimmen der musikwoche.de-User in den letzten Wochen einem Regierungswechsel eine Chance. Stoiber und Westerwelle kämen demnach zusammen auf satte 54,1 Prozent. Schröder und Fischer müssten sich mit 37,8 Prozent in die Opposition zurück ziehen. Drastisch fiel der Einbruch der PDS aus, die von zuletzt 15,5 auf 3,6 Prozent abrutschte

Zwischenergebnis 15. März bis 10. April Regierung muss um Mehrheit bangen

Nach dem ersten Abstimmungsmonat hat die derzeitige Regierungskoalition aus SPD und Bündnis’90/Die Grünen mit zusammen 40,0 Prozent der Stimmen keine Chance auf eine weitere Legislaturperiode. Allerdings verpasst auch die konservative Opposition (CDU/CSU und FDP) die absolute Mehrheit – 40,9 Prozent reichen nicht zur Regierungsbildung. Die größte Wahrscheinlichkeit ergibt sich nach dem derzeitigen Bild für eine sozial-liberale Koalition mit 42,9 Prozent, wobei hier vorauszusetzen wäre, dass SPD und PDS eine Zusammenarbeit auf Bundesebene weiter ausschließen. Immerhin käme eine rot-rot-Kombination auf 47,1 Prozent. Nach den ersten vier Wochen Wahl-Ted geht die Online-Abstimmung nun in eine neue Runde. Bis zum eigentlichen Wahltermin am 22. September haben Sie die Chance, Ihre Stimme online abzugeben. Die einzelnen Monatsergebnisse können Sie in musikwoche.de künftig im Vergleich sehen.