Recorded & Publishing

Die gemeinsame Download-Plattform kommt

Die von vielen erwartete firmenübergreifende Online-Plattform für bezahlte Musikdownloads ist nahezu unter Dach und Fach. Es fehlen nur noch letzte Details. Das bestätigte André Finkenwirth, EVP bei BMG, exklusiv gegenüber musikwoche.de.

Die von vielen erwartete firmenübergreifende Online-Plattform für bezahlte Musikdownloads ist nahezu unter Dach und Fach. Es fehlen nur noch letzte Details. Das bestätigte André Finkenwirth, Executive Vice President bei BMG GSA, exklusiv gegenüber musikwoche.de. „Ich gehe davon aus. Die ganze Branche ist optimistisch, alle arbeiten an einer Lösung“, so der BMG-Vize im Interview der Woche. Schließlich gehe es darum, den Konsumenten Musikprodukte „auf dem bestmöglichen Weg“ anzubieten. Allein auf CDs zu setzen, sei falsch, meint Finkenwirth und ergänzt: „Wer das jetzt noch nicht kapiert hat, hat den Gong noch nicht gehört.“ Trotz der allgemeinen Zustimmung der Industrie: Aus einer Präsentation der Download-Plattform zur CeBIT wird wohl nichts. „Die technische Plattform wird noch verhandelt“, erklärt Finkenwirth. Auf der Basis des Universal-Angebots popfile.de würden derzeit Modifikationen vorgenommen, um ein Pflichtenheft abzuarbeiten, das der Branchendienstleister PhonoNet in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft zusammengestellt hat. Einen genauen Termin für den Start nannte Finkenwirth nicht, er betonte jedoch: „Der Markt braucht dieses Signal, weil wir den illegalen kostenlosen Angeboten etwas entgegen setzen müssen – und zwar sofort.“

Mehr dazu im Exklusiv-Interview in musikwoche.de Heft 11 oder in der .

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