In Kürze erscheint mit „Love“ ein quasi neues Album der Beatles und bei EMI Music ist man um gute PR bemüht. Schon „bald“ werde es auch Downloads der Fab Four legal zu kaufen geben, kündigte Vice Chairman David Munns an.
Bei der Web 2.0 Konferenz in San Francisco wies Munns, der auch das Nordamerikageschäft des britischen Majors leitet, auf die fortschreitende Digitalisierung des EMI-Katalogs hin. Details zum digitalen Verkaufsstart des Beatles-Repertoires ließ er sich indes nicht entlocken. Überhaupt gibt sich die Plattenfirma recht verschlossen, was ein mögliches Downloadangebot der Beatles betrifft. Die Band ist eine der letzten und gleichzeitig die populärste, die sich einem digitalen Verkauf ihrer Musik verweigert.
Im April ließ Neil Aspinall, Geschäftsführer des Beatles-Labels Apple Corps., durchblicken, dass man intensiv am Remastering der Titel arbeite, weil man den Fans bei einer Wiederveröffentlichung als Download nicht die Qualität der alten Bänder servieren möchte. Und nach dem Urteil im Markenrechtsstreit zwischen Apple Corps. und Apple Computer im Mai äußerte Apple-CEO Steve Jobs die Hoffnung, dass der iTunes Store bald Beatles-Musik verkaufen könnte.
Gerüchteweise wurde der Schritt der Beatles ins Netz auch immer wieder mit Microsoft in Verbindung gebracht, die am heutigen 14. November ihre Zune-Plattform in Betrieb nehmen. Einem tatsächlichen Verkaufsstart von Downloads dürfte aber wohl eine Einigung im andauernden Tantiemenstreit zwischen EMI und den Beatles sowie ihren Erben vorausgehen. Immerhin: Die Website TheBeatles.com verkauft CDs und Merchandise.






