Recorded & Publishing

Deutsches Bertelsmann-Musikgeschäft mit Umsatzplus

Für sein weltweites Musikgeschäft wies der Medienkonzern Bertelsmann bei der Vorlage seiner Jahresbilanz am 21. März in Berlin Rückgänge im einstelligen Prozentbereich bei Umsatz und operativem Ertrag aus. Für Deutschland schlug allerdings ein zweistelliges Umsatzplus zu Buche.

Für sein weltweites Musikgeschäft wies der Medienkonzern Bertelsmann bei der Vorlage seiner Jahresbilanz am 21. März in Berlin Rückgänge im einstelligen Prozentbereich bei Umsatz und operativem Ertrag aus. Für Deutschland schlug allerdings ein zweistelliges Umsatzplus zu Buche.

Während die Umsätze der Sparte BMG weltweit von 2,1 Milliarden Euro 2005 um 5,2 Prozent auf zwei Milliarden Euro im Jahr 2006 sanken, legte der Unternehmensbereich in Deutschland von 179 Millionen Euro im Jahr 2005 auf nunmehr 234 Millionen Euro zu – ein Plus von gut 30 Prozent. Das internationale Geschäft außerhalb Deutschlands gab dagegen um rund 8,5 Prozent nach.

Auf den deutschen Markt entfielen 11,5 Prozent aller Umsätze der Sparte, 34,6 Prozent auf das übrige Europa, 36,2 Prozent auf die USA und 17,7 Prozent auf den Rest der Welt.

Im Geschäftsbereich BMG fasst der Medienkonzern seine 50-prozentige Beteiligung am Joint Venture Sony BMG Music Entertainment und das im September 2006 für 1,63 Mrd. Euro an Vivendi verkaufte und zum Jahresende entkonsolidierte Verlagsgeschäft BMG Music Publishing zusammen.

Wie sich die Einnahmen auf Sony BMG und den BMG-Musikverlag verteilen, lässt die Bilanz offen. Weltweit rechnen die Wirtschaftsexperten von „Dow Jones Newswires“ dem Musikgeschäft Sony BMG bei Umsätzen von 1,65 Milliarden Euro ein Minus von 5,7 Prozent zu; das Ebitda-Ergebnis des Joint Ventures sei parallel um 29 Prozent auf nur noch 127 Millionen Euro gesunken.

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