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Deutscher Unternehmer will Michael Jackson verklagen

Rund 4,5 Mio. Dollar investierte der hessische Geschäftsmann Klaus Landefeld in Jacksons deutsche Firma MJ Net.Entertainment. Nun ist die Firma mit Sitz in Frankfurt zahlungsunfähig und Landefeld will vor Gericht sein Geld erstreiten.

Rund 4,5 Mio. Dollar investierte der hessische Geschäftsmann Klaus Landefeld in Michael Jacksons deutsche Firma MJ Net.Entertainment. Nun ist das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt zahlungsunfähig und Landefeld will vor Gericht sein Geld erstreiten. „Die ganze Firma war auf Betrug angelegt und hatte offenbar nur das Ziel, Michael Jackson Geld zu verschaffen“, glaubt Landefeld. Gegenüber Bild Online erklärte er, dass fünf Mio. Dollar vom Konto der MJ Net.Entertainment auf ein Jackson-Konto in den USA geflossen seien. Er selbst sei von dem Popstar durch eine Merchandising-Vereinbarung geködert worden. Wie sich jedoch herausstellte, seien die Merchandising-Rechte bereits im Vorfeld an eine andere Firma verkauft worden.

Das Amtsgericht in Frankfurt lehnte ein Insolvenzverfahren für die MJ Net.Entertaiment ab und veranlasste die Auflösung der Firma. Laut Bild Online soll auch Jacksons deutscher Manager Dieter Wiesner in den Fall involviert sein und das Unternehmen zeitweise geleitet haben. Wiesner bestreitet jedoch jeden Zusammenhang zwischen seiner Person und MJ Net.Entertainment.

Landefeld ist einer von mehreren Investoren, die Anteile an der Aktiengesellschaft erwarben. Michael Jackson selbst besaß 13,8 Prozent der Aktien, während seine Mistery Holding in Hongkong 68,29 Prozent hielt. Landefeld bereitet nun eine Klage in den USA vor und ärgert sich: „Die Frage ist nur, ob er im Fall einer Verurteilung das Geld überhaupt zurückzahlen kann.“ In den USA ging kürzlich ein weiterer ehemaliger Geschäftspartner Jacksons vor Gericht: Der Produzent J. Marc Schaffel fordert von Jackson die Rückzahlung eines „Privatdarlehens“, das mehrere Mio. Dollar umfassen soll.

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