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Deutscher Musikrat fordert Intensivierung des interkulturellen Dialogs

Auf der Fachtagung des Musikrats diskutierten am ersten Novemberwochenende zahlreiche Experten darüber, wie zukünftig kulturelle Vielfalt und der interkulturelle Dialog hierzulande gestärkt werden können. In Kürze will der Verband die Ergebnisse in Form von Handlungsempfehlungen an die Politik veröffentlichen.

Auf der Fachtagung des Deutschen Musikrat diskutierten am ersten Novemberwochenende zahlreiche Experten darüber, wie zukünftig kulturelle Vielfalt und der interkulturelle Dialog hierzulande gestärkt werden können. Zu den Teilnehmern zählten u.a. Gitta Connemann, Cem Özdemir, Dr. Michel Friedmann, Prof. Dr. Max Fuchs und Prof. Karl Karst, die verschiedene Perspektiven darstellten und gemeinsam Lösungsansätze entwickelten. „Die Tagung des Deutschen Musikrates hat deutlich gezeigt, welche Chancen dieser Reichtum an unterschiedlichen Kulturen für die weitere Entwicklung unseres Landes bieten kann“, betont Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates. Das Andere kennen und schätzen zu lernen könne aber nur gelingen, wenn dieser Zusammenhang im Alltag erfahrbar werde – von der vernetzten Laienmusikszene bis zur auswärtigen Kulturpolitik. „Dazu ist es unabdingbar, dass jedes Kind, unabhängig von seiner ethnischen Herkunft, die Chance auf eine qualifizierte und musikalische Bildung erhält“, erklärte Höppner.

Die Ergebnisse der Tagung, die unter dem Motto „Musikland Deutschland – wie viel kulturellen Dialog wollen wir?“ stand, sollen in Kürze in Form von Handlungsempfehlungen an die Politik als „Zweiter Berliner Appell“ veröffentlicht werden.