Die Preisverleihung des Deutschen Jazzpreises findet am 2. Juni 2027 im Schauspiel Leipzig statt. Die Bewerbungsphase startet am 26. Oktober und läuft bis zum Tagesende des 30. November 2026, wie die veranstaltende Initiative Musik nun meldete.
Eingereicht werden können herausragende und innovative Leistungen aus dem Zeitraum vom 1. Dezember 2025 bis zum 30. November 2026.
„Leipzig ist eine vibrierende Jazzstadt und steht für eine lebendige, weltoffene Musikkultur“, sagt Katja Lucker, Geschäftsführerin der Initiative Musik. Mit dem Preis komme man erstmals nach Sachsen, worüber man sich sehr freue. Die Stadt biete mit ihrer starken Jazzszene einen passenden Rahmen; Lucker freue sich, ihre Vielfalt „gemeinsam mit den Leipziger Akteur:innen sichtbar zu machen“.
Neun Kategorien sind für externe Bewerbungen geöffnet. National sind das Großes Ensemble des Jahres, Album des Jahres, Debüt-Album des Jahres, Festival des Jahres, Komposition/Arrangement des Jahres, Journalistische Leistung sowie Musikvermittlung und Teilhabe. International können Album des Jahres und Debüt-Album des Jahres eingereicht werden.
Zehn weitere Auszeichnungen kuratieren die Jurys selbst, darunter die Instrumentenkategorien, Live-Act des Jahres und das Lebenswerk.
Insgesamt vergibt die Initiative Musik somit 19 Auszeichnungen, 16 davon national und drei international. Jede ist mit mindestens 10.000 Euro dotiert, auch Nominierte ohne Preis erhalten mindestens 1000 Euro. Über die Nominierten in 15 Kategorien entscheidet eine 25-köpfige Fachjury, die Gewinner:innen kürt eine 14-köpfige Hauptjury.
In der Kategorie Komposition/Arrangement des Jahres bestimmt eine fünfköpfige Sonderjury Nominierte und Preisträger:innen. Für Künstler:in des Jahres, Künstler:in des Jahres international und Lebenswerk gelten gesonderte Verfahren. Die Jurys werden Anfang 2027 bekannt gegeben.
In den bisherigen sechs Ausgaben vergab der Deutsche Jazzpreis seit 2021 insgesamt 159 Preise und schüttete mehr als 2,6 Millionen Euro an Preis- und Nominierungsgeldern aus. Hauptförderer ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Ab dem 17. Oktober feiern die Leipziger Jazztage übrigens ihr 50-jähriges Bestehen.






