Bei der Bekanntgabe der Jahresbilanz für 2005 betonte Verbändechef Michael Haentjes die Bedeutung der kulturellen Förderprojekte der Musikwirtschaft. Derzeit prüfe man die Machbarkeit eines Talent-Dachwettbewerbs.
„Die deutsche Phonowirtschaft engagiert sich seit vielen Jahren nachhaltig für die Entwicklung der Musikkultur und Musikpädagogik“, erklärt Haentjes als Vorsitzender des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft. „Viele Musikunternehmen unterstützen kulturelle Projekte und fördern durch musische Bildung den kreativen Nachwuchs, die Entwicklung künstlerischer Musikszenen und den Stellenwert von Musik in unserer Gesellschaft.“
Die Deutsche Phono-Akademie habe dazu als Kulturinstitut der Phonoverbände zwei Säulen aufgebaut: Unter dem Titel „Maximum Music“ entwickelte sie musikpädagogische Initiativen wie die SchoolTour, Konzepte für die Lehrerfortbildung und eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Musikzirkus“. Außerdem unterstützt sie die Talentförderung in Deutschland, u.a. an der Popakademie Mannheim, mit dem John Lennon Talent Award und dem Rockwettbewerb in Cottbus. „Zur Zeit werde die Gründung eines Dachwettbewerbs geprüft“, sagte Haentjes.
Aufgrund der „überaus positiven Erfahrungen“ planen die Deutschen Phonoverbände zudem in Kooperation mit dem Deutscher Musikrat und der GEMA sowie den Verlagen ConBrio und Schott Musik International ein Lehrerfortbildungsprojekt sowie die Produktion des dafür erforderlichen Materials.
Weitere Details zur Marktentwicklung im Jahr 2005 finden Sie in unserem Themenfeature.





