Recorded & Publishing

Deutsche IFPI unterstützt Vorgehen der RIAA

Die Deutsche Landesgruppe der IFPI begrüßt das Vorgehen des US-Branchenverbands RIAA gegen Nutzer von Tauschbörsen und schließt ein solches Vorgehen gegen so genannte Heavy User nach dem Vorbild der USA in Deutschland nicht aus.

Die Deutsche Landesgruppe der IFPI begrüßt das Vorgehen des US-Branchenverbands RIAA gegen Nutzer von Tauschbörsen und schließt ein solches Vorgehen gegen so genannte Heavy User nach dem Vorbild der USA auch in Deutschland nicht aus. Das gab der Verband bereits in der vergangenen Woche auf seiner Hompage bekannt: Musikangebote ohne Einwillung aller Rechteinhaber seien auch im Internet ein Verstoß gegen geltendes Urheberrecht. Der Münchner Urheberrechtsexperte Bernhard Knies erwartet spätestens im Herbst, wenn das neue Urheberrecht in Kraft tritt, eine Reihe von Schadenersatzklagen gegen Nutzer, die die Festplatten ihrer Rechner mit urheberrechtlich geschützten Liedern zum Herunterladen öffneten: „Plattenfirmen und der Phonoverband werden mit Hilfe der Staatsanwaltschaft und der Polizei künftig saftige Geldstrafen gegen einzelne Anbieter durchsetzen, um abschreckende Exempel zu statuieren“, sagte der Rechtsanwalt im Gespräch mit dem Magazin „Focus“. Nach einer GfK-Studie wurden im Jahr 2002 allein in Deutschland über 629 Millionen Musikstücke aus zumeist illegalen Quellen heruntergeladen. Wäre diese Musik gekauft worden, hätte sie einen Umsatz von knapp einer Milliarde Euro ergeben.

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