Recorded & Publishing

Deutsch-türkischer Künstler stößt auf Medienblockade

Der Sänger und Sony-BMG-Künstler Muhabbet, ein Türke mit deutschem Pass, könnte als ein Musterbeispiel für Integration gelten. Denn auch musikalisch hat er zwei Welten zusammengeführt: den westlichen R&B und die orientalische Arabesk-Musik, wofür er den Begriff R’nBesk geprägt hat. Selbst Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier haben den 22-Jährigen schon zu Diskussionsveranstaltungen zum Thema Integration eingeladen. Deshalb erwarteten der Künstler und sein Berliner Label Plak Music nicht, dass man ihnen bei der Vermarktung von Muhabbets Musik dermaßen viele Steine in den Weg legen würde.

Doch schon beim Debütalbum, der 2006 erschienenen CD „R’nBesk“, tauchten erste Probleme auf. Bestimmte Radiosender wollten die Musik nicht spielen, ohne stichhaltige Gründe zu nennen. Dennoch erreichte die Single „Sie liegt in meinen Armen“ Platz 17 der MusikWoche Top 100 Singles, und vor allem im Internet scharte sich eine immense Community um den Sänger und Songwriter. Weil nun im Vorfeld der Veröffentlichung des zweiten Albums, „In deinen Straßen“, die Verweigerungshaltung sogar noch zunimmt, entschlossen sich alle Beteiligten – Plak Music, Sony BMG und der Künstler – an die Öffentlichkeit zu gehen: Exklusiv in MusikWoche erklären sie, was ihrer Meinung nach hinter der Blockade einiger Medien steckt.

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