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Der iTunes Music Store im Test

musikwoche.de machte die Probe aufs Exempel: Ausgerüstet mit einer US-Kreditkarte, einem PowerBook G4 mit OS X-Betriebssystem und der neuen Software iTunes 4 besuchten wir den Apple Music Store und kauften ein.

34 Songs, unter anderem von 50 Cent, Limp Bizkit, David Bowie und Lonnie Liston-Smith. Besonderes Augenmerk galt dem Exklusiv-Repertoire: Darum musste es noch die spanische Version des Songs „Gonna Leave You“ von Queens Of The Stone Age sein. Außerdem wollten wir ein Album testen: „Double Platinum“ von Kiss. itunes 4 geht beim Klick auf „Music Store“ selbstständig online und zeigt das Angebot. Auf der Startseite konnten wir aus vier Hauptrubriken wählen: New Releases, Exclusive Tracks, Staff Favorites und Up & Coming – vier Schaufenster, um die sich die Repertoire-Anbieter künftig prügeln müssten.

Zudem gibt es eine etwas krude Unterteilung in Genres, die noch verbesserungsfähig ist. Zwei Top-Ten-Listen – eine für Alben, die andere für Songs – zeigen an, welche Titel am stärksten nachgefragt wurden. Der Download der Songs ist mit einer DSL-Leitung im Nu erledigt, die Tonqualität der AAC-Files deutlich hörbar und besser als die von MP3-Dateien. Mit nur einem Mausklick wandern die gekauften Songs auf einen CD-Rohling oder über FireWire-Kabel auf den iPod. Einfacher geht’s kaum. Und wer sich im Music Store nicht gleich zurechtfindet, der bekommt Hilfe aus der Bedienungsanleitung. Die gibt es erstaunlicherweise auch auf Deutsch. Wer mag da noch an einer baldigen Einführung des Systems in Europa zweifeln?

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