Aktuell stockt der Budget-Anbieter die aufschlussreiche Reihe um neun neue Veröffentlichungen auf. Zu den spektakulärsten Ausgrabungen dabei zählt der Mitschnitt eines Konzerts von Miles Davis vom 11. Juli 1973 aus dem Pariser Olympia. Davis zeigte sich hier mit afrikanischen Polyrhythmen sowie Rock- und Funk-Verweisen auf Künstler wie Sly & The Family Stone oder Jimi Hendrix einmal mehr ganz auf der Höhe seiner Zeit. Die Einzigartigkeit von Miles Davis würdigt der französische Kritiker Frank Ténot, Ko-Produzent der CD-Serie, mit einer im Booklet abgedruckten Reminiszenz: „Danken wir Miles, dass er uns so sehr liebt, dass er Miles bleibt, ohne sich selbst zu wiederholen, und indem er jedes Mal unbekanntes Terrain betritt.“
An den großen Geiger Stephane Grappelli erinnert eine Zweierbox mit Aufnahmen aus den 80er-Jahren, wo er neben gemeinsamen Kompositionen mit seinem Weggefährten Django Reinhardt auch Stücke von Cole Porter und den Gershwin-Brüdern zu Gehör bringt. Aus den 60er-Jahren stammen die nicht weniger hochkarätigen weiteren neuen Live-Konserven, darunter Zweier-Sets von Oscar Peterson und Lionel Hampton sowie Einzel-CDs mit Gerry Mulligan oder Klarinetten-Ass Jimmy Giuffre. Flyer im Handel informieren über die gesamte, nunmehr 27 Veröffentlichungen umfassende Reihe.





