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„Deep Dive“-Podcast blickt für 30. Folge nach Ostdeutschland

Vereinsauflösungen, schrumpfende Fördertöpfe und die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern: Die mittlerweile 30. Folge des Podcasts „Reeperbahn Festival Deep Dive“ blickt auf die ostdeutschen Flächenländer.

Die zentralen Anliegen der neuen „Deep Dive“-Episode lauten: „Wie würde sich eine Regierung durch eine rechtsextreme Partei auf die Musikinfrastruktur im ländlichen Raum auswirken? Und wie können wir als Musikbranche Kulturschaffende auf dem Land stützen und schützen?“

Umfragen sehen die AfD in Sachsen-Anhalt bei bis zu 41 Prozent, während Institutionen vor den möglichen Folgen für die Kulturpolitik warnen. Zuletzt drehte sich die Debatte unter anderem um die Einführung eines sogenannten „Stolz-Passes“ sowie Auseinandersetzungen um Häuser wie das Bauhaus Dessau.

Parallel dazu ist die Lage vor Ort bereits angespannt: Jugendclubs in Sachsen-Anhalt und Thüringen mussten schließen, und Sozialarbeiter:innen warnen, rechte Gruppen würden entstehende Lücken füllen.

Im Podcast zum Thema sprechen Julia Sasse (Aktion Musik/Local Heroes), Markus Graf (pop rlp), Mirko Roßner (Splash! Festival) und Pablo Himmelspach (Hinterlandgang) darüber, wie sich Musikszenen im ländlichen Raum stabilisieren und Kulturschaffende besser absichern lassen. Die Folge wurde Anfang Juni 2026, also noch vor den bevorstehenden Wahlen, aufgezeichnet.

Die 30. „Deep Dive“-Episode steht auf der Website des Reeperbahn Festivals sowie SpotifyApple Podcasts und Podigee zur Verfügung. Das Format, eine Produktion der RBX GmbH, wird von MusikWoche präsentiert und erhält Förderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.