Unter dem Titel „Who Cares? Musikbusiness vs. Care-Arbeit“ befasst sich „Deep Dive“ mit der oft tabuisierten Belastung durch Care-Arbeit für Akteur:innen auf und hinter der Bühne.
In der Ende März 2026 aufgezeichneten Folge appelliert Studiogast Nanja Oedi, Gründerin des Music Family Hub, dass strukturelle Unterstützung und echte Vereinbarkeit keine optionalen Zusatzleistungen darstellten, sondern eine ökonomische Notwendigkeit für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Branche.
Neben Oedi teilen die DJ und Künstlerin Shari Who sowie Jorin Zschiesche, Geschäftsführer des Digitalvertriebs recordJet, ihre Perspektiven und Erfahrungen zu den Arbeitsbedingungen im Kreativsektor.
Wie gewohnt übernehmen die Musikjournalist:innen Lina Burghausen und Alex Barbian die Recherche und Moderation der Folge. Diese stützt sich unter anderem auf Daten des Statistischen Bundesamtes zur Gender Care Gap sowie Untersuchungen der Initiative Musik und Künstlersozialkasse.
Die 23. „Deep Dive“-Episode steht auf der Website des Reeperbahn Festivals sowie Spotify, Apple Podcast und Podigee zur Verfügung. Das Format, eine Produktion der RBX GmbH, wird von MusikWoche präsentiert und erhält Förderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.




