Recorded & Publishing

„Deep Dive“ nimmt die GEMA unter die Lupe

Der Podcast „Reeperbahn Festival Deep Dive“ widmet sich in seiner 34. Folge der GEMA. Unter dem Titel „De-Coding GEMA: dem bekanntesten Branchenplayer auf den Zahn gefühlt“ steht Michael Duderstädt, politischer Sprecher der Verwertungsgesellschaft, Rede und Antwort. Das Format, das MusikWoche präsentiert, produziert die RBX GmbH.

Laut Ankündigung geht die Folge der Frage nach, warum die GEMA in der Branche so unterschiedlich wahrgenommen wird. „Die GEMA ist für viele Menschen in der Musikbranche zentrale Einnahmequelle. Für andere gilt sie eher als zentrales Ärgernis“, heißt es von offizieller Seite.

Die Kritikpunkte der Hosts Lina Burghausen und Alex Barbian für die Folge: Die Organisation der GEMA sei zu undurchsichtig, zu intransparent und zu monopolistisch. Zugleich ziehe die GEMA für die Interessen von Musikurheber:innen sogar vor Gericht.

Neben Michael Duderstädt kommen BDKV-Geschäftsführer Johannes Everke, GEMA-Expertin Anke Fischer von easyGEMAcht sowie die Bookerin und Veranstalterin Anja Hövelmann von Laviola zu Wort.

Die Folge wurde am 7. Oktober 2026 aufgezeichnet. In den Shownotes verweist das Redaktionsteam unter anderem auf Beiträge zu den Verfahren der GEMA gegen Suno und OpenAI, zur GEMA-Reform und Kulturförderung sowie auf Informationen der Verwertungsgesellschaft selbst.

Die 34. „Deep Dive“-Episode steht auf der Website des Reeperbahn Festivals sowie Spotify, Apple Podcasts und Podigee zur Verfügung. Das Format, eine Produktion der RBX GmbH, wird von MusikWoche präsentiert und erhält Förderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.