Die DEAG Deutsche Entertainment AG hat das Geschäftsjahr 2005 beendet und bestätigt die bereits Ende März bekannt gegebenen Zahlen. Ein Erlösanstieg auf mindestens 100 Mio. Euro in 2006 scheint aufgrund der positiven Indikationen des ersten Quartals 2006 realistisch.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die DEAG einen Gesamtumsatz von 73,2 Mio. Euro (Vorjahr 96,6 Mio. Euro), der sich aus fortgeführtem Geschäft (62,7 Mio. Euro) und so genannten discontinued operations nach IFRS 5 (10,5 Mio. Euro) zusammensetzt.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) aus dem fortgeführten Geschäft belief sich auf 2,1 Mio. Euro. Das Vorjahresergebnis von 6,3 Mio. Euro war stark durch positive Sondereffekte geprägt und ist so schwer vergleichbar. Der Jahresüberschuss aus dem fortgeführten Geschäft lag bei 0,1 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung der discontinued operations ergab sich ein Ergebnis von -3,8 Mio. Euro, das durch die Reduzierung von Firmenwerten in den nicht fortgeführten Bereichen und hohen Kapitalkosten (-2,6 Mio. Euro) beeinflusst war. Der Vorstand geht im laufenden Geschäftsjahr davon aus, diese Kosten nachhaltig reduzieren zu können. Die Eigenkapitalquote im Konzern stieg auf 38 Prozent (Vorjahr 36 Prozent).
Zu den nicht weitergeführten Aktivitäten zählt der Rock/Pop-Bereich bei der Schweizer Entertainment One AG. Die weiteren Aktivitäten werden von deren Tochtergesellschaft Global Concerts fortsetzt. Der nicht mehr zum Kerngeschäft zählende Bereich Theatres wird außerhalb des Konzerns neu positioniert.
Aufgrund der 2005 eingeleiteten strategischen Maßnahmen sowie der bereits verkauften Tickets plant die DEAG 2006 eine deutliche Umsatzsteigerung auf über 100 Mio. Euro sowie eine überproportionale Ebit-Steigerung bei einem positiven Jahresüberschuss. Im ersten Quartal 2006 konnten ein Umsatzanstieg gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal von über 90 Prozent sowie ein besseres Quartalsergebnis erzielt werden.
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