Recorded & Publishing

DEAG steigt ins Musikgeschäft ein

Der Konzertveranstalter DEAG macht André Selleneit zum Chef des neu gegründeten Arms DEAG Music. Von Berlin aus will er Künstler künftig über das gesamte Spektrum von Managementaufgaben über Recording, Digitalvertrieb und Verlagsfragen betreuen, aber auch die Bereiche Touring, Merchandising und Sponsoring abdecken.

Die DEAG – Deutsche Entertainment AG macht André Selleneit zum Chef des neu gegründeten Arms DEAG Music. Von Berlin aus will er als geschäftsführender Gesellschafter mit Frank Maass als weiterem Gesellschafter des neuen Firmenarms Künstler künftig über das gesamte Spektrum von Managementaufgaben über Recording, Digitalvertrieb und Verlagsfragen betreuen, aber auch die Bereiche Touring, Merchandising und Sponsoring abdecken.

„Ich bin sicher, dass wir mit André Selleneit und Frank Maass die richtigen Macher für DEAG Music gewinnen konnten“, meint DEAG-Konzernchef Peter L. H. Schwenkow. Nun will er in Zusammenarbeit mit DEAG-Manager Wingolf Mielke und dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Wolf-D. Gramatke für „einen schnellen und erfolgreichen Start von DEAG Music“ sorgen.

Selleneit, langjähriger Chef von BMG Berlin, freut sich „Partner gefunden zu haben, die die Begeisterung, Künstler zu entdecken und deren Ideen zu verwirklichen, mit mir teilen und die bereit sind, in diese Künstler und das Repertoire zu investieren“. Mit seinem langjährigen Freund Schwenkow verbinde ihn die Meinung „dass der Standort Berlin die erste Wahl für unsere Musik sein muss“. Nun wolle man sich „als eine wichtige Anlaufstelle für alle Kreativen beweisen“.

Der DEAG-Konzern hält künftig die Mehrheitsanteile an der als GmbH firmierenden DEAG Music. Außerdem hält die Unternehmensgruppe Angermayer, Brumm & Lange eine Finanzbeteiligung. Selleneit, den auch seine Assistentin Alessandra Mirio zum neuen Unternehmen begleitet, nimmt seinen Dienstsitz in neuen Büroräumen am Potsdamer Platz.