Die Deutsche Entertainment AG (DEAG) prognostiziert nach einer einmaligen Bilanzbereinigung und Restrukturierungsmaßnahmen ein negatives Jahresergebnis für 2003, erwartet aber eine Wende in diesem Jahr. Infolge der Bereinigungsaktion im Zuge einer „Überprüfung des gesamten Beteiligungsportfolios“ beschloss der Vorstand außerplanmäßige Abschreibungen auf Firmenwerte in Höhe von 10,1 Mio. Euro. Hieraus ergäben sich aber keine Auswirkungen auf die Liquidität. Das negative Jahresergebnis resultiere zudem aus Aufwändungen aus der Restrukturierung des Konzerns. Hier hätten beispielsweise erhebliche Zinsbelastungen für die „zum Ende Dezember 2003 vollständig abgelösten Bankverbindlichkeiten“ zu Buche geschlagen. Hingegen kündigt der Konzern „zum vierten Mal in Folge ein positives operatives Quartalsergebnis“ an. Der Jahresumsatz beträgt 127,8 Mio. Euro. Die Bruttoliquidität zum 31. Dezember 2003 beziffert die DEAG auf 34,6 Mio. Euro. Eine Rückerstattung von Steuerguthaben in Millionenhöhe, die Gewährung einer Kontokorrentkreditlinie sowie der Verkauf von Grundstücksflächen um die Jahrhunderthalle in Frankfurt hätten die Liquidität „vollständig gesichert“. Der Vorstand um seinen Vorsitzenden Peter Schwenkow gibt sich überzeugt, dass mit diesen Maßnahmen „eine hervorragende Grundlage für die zukünftige Entwicklung geschaffen ist.“ Am 18. März wird die DEAG die endgültigen Jahreszahlen auf einer Bilanzpressekonferenz in Berlin bekannt geben.
DEAG sieht Liquidität gesichert
Die Deutsche Entertainment AG (DEAG) prognostiziert nach einer einmaligen Bilanzbereinigung ein negatives Jahresergebnis für 2003, erwartet aber eine Wende in diesem Jahr.






