Beim so genannten Wandlungsfenster, bei dem die Aktionäre des Konzertveranstalters Deutsche Enertainment AG – DEAG Anleihen in DEAG-Aktien umwandeln konnten, entschieden sich nur 0,02 Prozent dafür, ihre Anleihen jetzt zu tauschen. Der Rest vertraut dem Unternehmen und will ein lukrativeres Tauschverhältnis abwarten.
Nur insgesamt 1000 Anleihen, die so genannten Teilschuldverschreibungen, wurden umgewandelt, als vom 22. Juni bis zum 12. Juli erstmals die Möglichkeit bestand, den Tausch einer Anleihe in 0,86 Aktien zu beantragen. Die Wandlungsquote der insgesamt 4.583.350 Teilschuldverschreibungen beläuft sich damit auf nur 0,02 Prozent.
DEAG wertet dieses Ergebnis als „großen Vertrauensbeweis“, wie Peter L. H. Schwenkow, CEO der DEAG, erklärt: „Die niedrige Wandlungsquote zeigt, dass die überwältigende Mehrheit der Inhaber der Teilschuldverschreibungen davon überzeugt ist, dass ein späterer Umtausch im Jahr 2006 aufgrund der positiven Unternehmensentwicklung und des dann zu erzielenden höheren Tauschverhältnisses lukrativer ist.“
Denn das Tauschverhältnis von Teilschuldverschreibungen in Aktien steigt mit der Zeit. Im Juni 2006 gibt es 0,96 Aktien für eine Anleihe, im November des kommenden Jahres dann eine ganze Aktie oder die Möglichkeit, eine Rückzahlung von 1,48 Euro zu fordern.





