Die Deutsche Entertainment AG (DEAG) hat im ersten Halbjahr deutlich weniger Umsatz als im Vorjahr erzielt, EBIT und EBITDA rutschten ins Minus. Der Umsatz lag bei 93,2 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum hatte die DEAG noch 162,5 Millionen Euro erzielt – ein Rückgang von knapp 40 Prozent. Das EBITDA beträgt minus 4,2 Millionen Euro, das EBIT minus 10,7 Millionen Euro. Beide Ergebnisse lagen im ersten Halbjahr 2001 noch im positiven Bereich (7,8 Millionen Euro beziehungsweise 2,1 Millionen Euro). Der Schuldenabbau geht dagegen laut dem Konzern gut voran. So konnten die Bankverbindlichkeiten von 27,7 auf 19,1 Millionen Euro reduziert werden, das Darlehen des Vorstandsvorsitzenden Peter Schwenkow an die DEAG wurde von 11,5 auf 7,4 Millionen Euro zurückgeführt. Kurzfristigen Verbindlichkeiten von 53,2 Millionen Euro würden derzeit flüssige Mittel und Forderungen von 62,3 Millionen Euro gegenüberstehen. Die DEAG erwartet für das Jahr 2003 „eine spürbare Belebung des Veranstaltungsgeschäfts“.
Einige Halbjahres-Zahlen zum Vergleich
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HJ 2002 Umsatz 93,2 Mio. Euro EBITDA -4,2 Mio. Euro EBIT -10,7 Mio. Euro
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HJ 2001 Umsatz 162,5 Mio. Euro EBITDA 7,8 Mio. Euro EBIT 2,1 Mio. Euro
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HJ 2000 Umsatz 63,9 Mio. Euro EBITDA 1,7 Mio. Euro EBIT -3,2 Mio. Euro





