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DEAG schaut nach vorn

Die Deutsche Entertainment AG sieht sich nach Abschluss der kombinierten Kapitalerhöhung, der Gründung einer neuen Tochterfirma und der Umsetzung personeller Veränderungen im Aufsichtsrat auf dem Weg der Konsolidierung.

Die Deutsche Entertainment AG (DEAG) sieht sich nach Abschluss der kombinierten Kapitalerhöhung und der Umsetzung personeller Veränderungen im Aufsichtsrat auf dem Weg der Konsolidierung. Aufgrund der starken Nachfrage nach der neuen Aktie und der Wandelanleihe mit deutlicher Überzeichnung beider Werte habe die DEAG bei den Kapitalmaßnahmen die als Garantiegeber fungierende KTG Technologie Beteiligungsgesellschaft „nur im geringen Umfang berücksichtigt“. Die Anteile der KTG liegen laut Peter Schwenkow, CEO und Hauptaktionär der DEAG, nicht in einer veröffentlichungspflichtigen Größenordnung. Schwenkow hat über seine Vermögensverwaltungsgesellschaft zehn Prozent der Wandelanleihe und knapp 20 Prozent der neuen Aktien selbst gezeichnet. Auch die Krefelder Auric-Gruppe habe im Zuge der Kapitalerhöhung Aktien und Wandelanleihen erworben. Durch die Kapitalmaßnahmen könne die DEAG „sämtliche Altverbindlichkeiten der finanzierenden Banken zurückführen“ und habe zudem „Vergleichsvereinbarungen zur endgültigen Beilegung möglicher Prozessrisiken aus der Vergangenheit getroffen – insbesondere mit dem Insolvenzverwalter der Stella Entertainment AG und der Broadway Musical Management GMbH“. Sowohl Gerald Wagner, Inhaber der im Sport-Event-, Sportartikel- und Sportrechtehandel aktiven Auric-Gruppe, als auch Reinhard Mühl, Geschäftsführer der KTG Kunersdorf-Gruppe, sind neu im sechsköpfigen DEAG-Aufsichtsrat. Mühl ersetzt Rechtsanwalt Dr. Cornelius Lehment, Wagener übernimmt den Posten von Roland Temme. Außerdem vereinbarten die DEAG und Wagener die Gründung der Auric Entertainment GmbH als neuer Tochter des Live-Entertainment-Konzerns, die künftig vor allem Sport- und Unterhaltungs-Events in Düsseldorf und anderen Städten Nordrhein-Westfalens durchführen wird. Der DEAG-Vorstand sieht „mit der Kapitalerhöhung und dem Aufbau neuer Geschäftsbereiche positive Weichen für die Zukunft gestellt“.

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