Die Deutsche Entertainment AG (DEAG) will ihre 2002 beim Schweizer Ringier Verlag in Pension gegebene Teilbeteiligung von 39 Prozent am Schweizer Veranstalter Good News AG zum 30. Juni des Jahres zurückerwerben und im Anschluss daran 38 Prozent der Good-News-Aktien zum Preis von 13,3 Mio. Euro an den Ringier Verlag veräußern. Der Schweizer Verlagsgigant hält damit zukünftig 43 Prozent an Good News.
Nach dieser Transaktion behält die DEAG mit 52 Prozent die Aktienmehrheit an Good News. Der Geschäftsführer und Good-News-Gründer André Béchir hält die verbleibenden fünf Prozent. Ringier will zukünftig Marketing- und Werbeleistungen in Höhe mehrerer Millionen Schweizer Franken bei Good News erbringen.
Die DEAG hat sich nach eigenen Angeben aus mehreren Angeboten bezüglich einer Beteiligung an Good News aufgrund der bisherigen „vertrauensvollen Zusammenarbeit“ für den Ringier Verlag entschieden.
Die Transaktion führe bei der DEAG wiederum zu einem Rückgang der kurzfristigen Verbindlichkeiten und zu niedrigeren Kapitalkosten, die sich im laufenden Jahr um einen sechsstelligen Betrag reduzieren sollen.





