Recorded & Publishing

Daughtry behält in US-Marktflaute die Nase vorn

Das erste Quartal kann die US-Branche vermutlich abschreiben. Auch in dieser Woche konnte kein Album sechsstellige Verkaufszahlen vorweisen. Für Daughtry bedeutet das dennoch Rang eins.

Das erste Quartal kann die US-Branche vermutlich abschreiben. Auch in dieser Woche konnte kein Album sechsstellige Verkaufszahlen vorweisen. Für Daughtry bedeutet das dennoch Rang eins.

Die Band, deren Sänger Chris Daughtry durch die Castingshow „American Idol“ bekannt wurde, setzte von ihrem Debütalbum 90.000 Kopien ab und besetzt damit zum zweiten Mal die Top-Position in den US-Charts. Dahinter reiht sich Norah Jones ein, die von „„Not Too Late“ nur noch noch 74.000 Exemplare verkaufen konnte. Tausend Stück weniger reichen Akon mit „Konvicted“ zum Aufstieg an die dritte Stelle.

Fall Out Boy hingegen fällt nach weiteren 67.000 Verkäufen von „Infinity On High“ auf Position vier, während Robin Thicke einen Platz gut macht. Sein „„The Evolution Of Robin Thicke“ wollten in der Woche bis zum 5. März 57.000 Käufer haben, während bei „FutureSex/LoveSounds“ von Justin Timberlake 54.000 Käufer zugriffen und dem Popstar Rang sechs bescheren.

Die Plätze sieben bis neun liegen nur wenige verkaufte Exemplare voneinander entfernt und setzten jeweils um die 45.000 Einheiten ab. Beim Dreikampf um die hinteren Top-Ten-Ränge hat Nelly Furtado die Nase vorn, die mit „Loose“ an siebter Position erstmals seit August 2006 wieder unter die ersten Zehn kommt. Der Soundtrack zu „Dreamgirls“ klettert wohl dank des Nebenrollen-Oscars für Jennifer Hudson auf die Acht, während Corinne Bailey Rae mit ihrem Debütalbum auf neun fällt. Platz zehn sichern sich die Dixie Chicks, die von „Taking The Long Way“ weitere 42.000 Exemplare verkaufen konnten.

Insgesamt setzte der US-Handel in der letzten Woche 8,49 Millionen Alben ab. Das sind noch einmal 7,5 Prozent weniger als in der ohnehin schon schwachen Vorwoche und 22,8 Prozent weniger als in der Vergleichswoche des Vorjahres. Damit fehlen der Branche beim Tonträgerabsatz seit Jahresanfang inzwischen schon 16 Prozent im Vergleich zu 2006.

Mehr zum Thema