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Dash geht mit neuer Firma zurück an die Basis

HipHop-Macher und Labelchef Damon Dash muss die Promotion für die ersten beiden Titel seiner Firma Damon Dash Music selbst übernehmen. Sein erster Star, Beanie Sigel, sitzt eine Strafe ab. Sein zweiter Rapheld, Ol‘ Dirty Bastard, starb im November.

HipHop-Macher und Labelchef Damon Dash muss die Promotion für die ersten beiden Veröffentlichungen seiner Firma Damon Dash Music selbst übernehmen. Sein erster Star, Beanie Sigel, sitzt eine Haftstrafe ab. Sein zweiter Rapheld, Ol‘ Dirty Bastard, starb im November an einer Überdosis. Das Sigel-Album „The B. Coming“ soll am 29. März in den US-Handel kommen, das posthume ODB-Album „A Son Unique“ folgt am 12. April.

Um die Werbetrommel für seine ersten beiden VÖs nach der Trennung von Roc-A-Fella Records zu rühren, setzt Dash nun auf seinen persönlichen Bekanntheitsgrad und übernimmt die PR-Termine, die sonst die Künstler selbst wahrnehmen. Doch bei Dashs Partnern von Universal Music ist man laut der „New York Daily News“ in Bezug auf Verkaufszahlen skeptisch. Universal hatte zuletzt mit dem ebenfalls inhaftierten Rapper Shyne nur bescheidene Verkaufszahlen erreicht. Dash stört das nicht. Er betreibe das Labelgeschäft ohnehin nicht mehr wegen des Geldes, da er ohnehin mehr mit seinen anderen Unternehmen im Bereich Mode, Film und Spirituosen verdient. „Ich mache das nur wegen guter Musik. Im Musikgeschäft gibt es nicht besonders viel zu verdienen.“

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