“Herr Prof. Werner Hay hat in den zurückliegenden fast 14 Jahren die Deutsche Phono-Akademie zu einer herausragenden Institution der Förderung der Musikkultur in Deutschland geführt. Es gehört zu seinem Verdienst, die kulturelle Verantwortung der Phonographischen Wirtschaft in der Gesellschaft nachhaltig vermittelt zu haben. Neben der Erfolgsgeschichte des Echo-Preises, der als international führender Musikpreis die kreativen Leistungen der Musikautoren und Interpreten eindrucksvoll unter Beweis stellt, hat sich Prof. Hay insbesondere bei der Talentnachwuchsförderung engagiert. Auf das Problem des mangelhaft stattfindenden Musikunterrichts in Deutschlands Schulen hat er mit innovativen Projekten aufmerksam gemacht und das Bewusstsein der politisch Verantwortlichen geschärft. Es war stets unser gemeinsames Ziel, die Vielfalt der musikalischen Kreativität in Deutschland zu begleiten und zu fördern. „
Prof. Dr. Reinhold Kreile Vorstandsvorsitzender GEMA
„Mit Prof. Werner Hay geht Ende des Jahres ein wichtiger Repräsentant des Deutschen Musikbusiness in den Ruhestand, der dem üblichen Branchenklischee nicht entspricht. Wie kein anderer hat er es verstanden, glaubhaft die Spannbreite zwischen Rock’n‘ Roll einerseits und Musik als Kulturgut andererseits zu verkörpern, und dies nicht nur in Taten, sondern auch durch seine Person. Der Stellenwert des Echo als Deutscher Schallplattenpreis (Pop und Klassik) ist zum erheblichen Teil Prof. Hay zu verdanken. Ich wünsche mir, dass er auch im „Unruhestand“ nicht müde wird, weiter für die deutsche Musikkultur zu wirken.“
Udo Lange President & CEO EMI Music Germany
„Lieber Werner, über 13 Jahre hast du die Geschicke der Phono-Akademie gelenkt. In dieser Zeit ist viel passiert. Die Phono-Akademie hat sich selbst neu erfunden und aus der elitären Klassik-Ecke verabschiedet. Die Öffnung in die Politik und in den Pop-Bereich ist untrennbar mit dir verbunden. Die Echo-Veranstaltungen Klassik, und Pop ebenso. In all dieser Zeit warst du nicht nur ein loyaler und zuverlässiger Mitstreiter, sondern bist auch zum Freund geworden. Auch in Zukunft werden sich unsere Wege kreuzen – und auf die nächsten Jahrzehnte voller Gesundheit und Elan trinke ich heute einen oder zwei.“
Gerd Gebhardt Vorsitzender des Vorstands Bundesverband Phono
„Lieber Prof. Hay! Dass der Echo heute das ist, was er ist, liegt an der unermüdlichen Arbeit, die die Deutsche Phono-Akademie in den letzten 13 Jahren geleistet hat. Dass das ausgerechnet die 13 Jahre waren, in denen Sie als Geschäftsführer die Phono-Akademie geleitet haben, kann kein Zufall sein. Ausgleichend, eloquent und loyal sind die drei Wörter, die mir spontan einfallen, um Sie zu charakterisieren. Zufall? Vor allem in Fragen der klassischen Musik waren Sie mir persönlich stets ein höchst interessanter Gesprächspartner. Gerade in diesem Bereich des Business haben Sie viel bewegt und verkrustete Strukturen aufgebrochen. Als Geschäftsführer von kick.classic habe ich das in den Neunzigern hautnah miterlebt. Es war eine spannende Zeit. Wenn Sie jetzt das operative Feld verlassen, geht für die Phono-Akademie eine Ära zu Ende. Ich wünsche Ihnen, auch im Namen meiner Mitarbeiter, alles Gute! Wir sehen uns spätestens am 15. Februar. Bei der nächsten Echo-Verleihung!“
Goetz Elbertzhagen Vorstandssprecher kick-media ag
„Werner Hay gehört zu denjenigen, deren Echo in der Branche besonders nachhaltig klingt. Dies gilt schon lange, und es wird auch nach seinem Ausscheiden nachhallen. Werner Hay ist Anstifter und Macher zugleich. In den letzten 13 Jahren hat er mit zahlreichen Projekten und Initiativen entscheidend dazu beigetragen, die kulturellen Anliegen der Branche glaubwürdig zu verankern und jenseits kurzatmiger PR-Aktionen bewusst zu machen. Zu seinen vielen Talenten gehört das Gespräch: Zuhören und Überzeugen. Natürlich gehören dazu auch Initiieren, Koordi- nieren und Repräsentieren – die Deutsche Phono-Akademie ist mit Werner Hay zu einer lebendigen und anerkannten Instanz geworden, die dem Kulturanspruch der Musik und unserer Branche nicht nur verpflichtet ist, sondern ihn auch verkörpert. Und dann auch der Echo: Aus den Komponenten Glaubwürdigkeit, Attraktivität und Nachhaltigkeit hat Werner Hay gemeinsam mit Gerd Gebhardt und seinem Team in beharrlicher Arbeit einen Musikpreis geformt, der weltweit anerkannt ist und zu den wichtigsten überhaupt gehört. Diese Tatarenarbeit war und bleibt eine ständige Herausforderung, die sich aber auf ein solides Fundament beziehen kann. Teamarbeit ist für Werner Hay dabei ein ganz selbstverständliches Anliegen. Und als Teamarbeiter werden wir ihn in der engen Zusammenarbeit der Verbandsgeschäftsstellen sehr vermissen. Alles Gute, Werner Hay, im wohlverdienten (und aktiven) Ruhestand. Genießen Sie alle die Freiheiten, die eine so engagierte und in Anspruch nehmende Funktion als Geschäftsführer kaum ermöglicht, und das in dem Bewusstsein, dass Sie eine solide Basis für die weitere Arbeit, Ihre Ziele und Anliegen mit Oliver Schulten in bewährte Hände legen!“
Peter Zombik Vorstand Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft
„Werner und mir wird sicherlich ein gemeinsames Essen in Erinnerung bleiben, bei dem abgemacht war, dass ich die Rechnung übernehme. Leider hatte ich kein Portemonnaie dabei, aber das Restaurant ließ sich darauf ein, dass ich innerhalb der nächsten Tage zwecks Zahlung noch einmal vorbeikäme. Dies ergab sich nicht. Für mich geriet die offene Rechnung in Vergessenheit. Als Werner dann – Wochen später – wieder in das Restaurant ging, wurde er anstatt einer Begrüßung sofort darauf angesprochen, dass er noch eine Rechnung offen habe. (Inzwischen habe ich meine Schulden bei Werner natürlich beglichen.) Ich freue mich auch auf ein Essen mit Oliver Schulten, praktischerweise sollte er mich dann einladen. Beiden wünsche ich natürlich für die Zukunft nur Gutes.“
Jörg Hellwig Geschäftsführer edek records
„Wir haben so manche Schlacht gemeinsam geschlagen – wenn es um die Echo-Events ging, die wir alle fürs Fernsehen produzierten. Denn dieser Deutsche Schallplattenpreis, der aus dem Nichts entstanden ist und den er gemeinsam mit Gerd Gebhardt zum ganz großen Erfolg durchgeboxt hat, war für ihn wie eine Lebensaufgabe. Er hat sie grandios gemeistert und sich für die deutsche Tonträgerbranche unschätzbare Verdienste erworben. Schließlich ist der Echo inzwischen weltweit anerkannt und begehrt. Dafür und für unsere ganz persönliche gute Zusammenarbeit sei ihm von Herzen gedankt. Ich kann nur hoffen, dass die Musikbranche auch in Zukunft auf sein profundes Wissen zurückgreifen wird und wir uns noch oft begegnen.“
Werner Kimmig TV-Produktion Werner Kimmig
„Ein Abschied bringt ja immer etwas Melancholisches mit sich. Da lässt man noch mal all die schönen Erlebnisse Revue passieren, die man noch in guter Erinnerung hat. Dank gebührt Prof. Hay natürlich nicht nur für die Etablierung zahlreicher Veranstaltungen und Förderpreise, sondern auch für seine Stimme in den verschiedensten Ausschüssen zum Thema Musik- und Kulturengagement auf allen Ebenen. Aber ganz besonderen Dank möchte ich Herrn Hay dafür aussprechen, dass dabei immer die gute Sache im Hinterkopf geblieben ist. Und im Vordergrund stand nicht nur die so wichtige Förderung neuer Projekte und der nächsten Generation, sondern auch die aktive Unterstützung von Einrichtungen, bei denen Musik hilft: allen voran der Stiftung Nordoff/Robbins-Musiktherapie. Soviel zum Abschied. Aber es gibt ja auch eine Zukunft. John Lennon sagte einmal: „Life is what happens while you are busy making other plans.“ In diesem Sinne wünsche ich Herrn Hay noch viel Erfolg bei den weiteren Plänen und Herrn Schulten einen tollen Start, das in den letzten 13 Jahren Erreichte mit eigenem Charakter und weiterhin mit der Unterstützung der Branche fortzuführen.“
Volker Putzmann Geschäftsführer New Yorker Musik & Media GmbH
„Bei Prof. Hay denken wir natürlich an sein vielfältiges kulturpolitisches Engagement, aber vor allem an sein Anliegen, junge Menschen für Musik in all ihren Facetten zu gewinnen. Besonders Schulen und Hochschulen lagen ihm dabei am Herzen, was in vielen von ihm initiierten Projekten, Seminaren, Wettbewerben und Aktionen seinen Ausdruck fand. Es mag sein, dass er in der äußerlichen Wahrnehmung nicht ganz uniform zur Jugendkultur erscheint – umso direkter und schneller hat er den Draht zum jugendlichen, musikinteressierten Publikum gefunden. Wir können sicher sein, dass er diese schöne Aufgabe auch weiterhin fortsetzen wird.“
Sylvia Kollek Managing Director Capitol Music und Dr. Carl Mahlmann Director Business Planning EMI Music Germany
„Ich habe die kurze gemeinsame Zeit im Vorstand der Phono-Akademie mit ihm sehr genossen. Erst dadurch habe ich erfahren können, wie uneigennützig er sich für die Belange der Musikschaffenden engagierte. Seine ruhige und besonnene Art war der ideale Ausgleich zu uns jungen Hüpfern. Ich hoffe, er hat jetzt mehr Zeit, sich seinem eigentlichen Hobby, dem Hardrock, zu widmen.“
Alexander Maurus General Manager wea records und Vorstand der Phono-Akademie
„Lieber Werner Hay, nach 13 Jahren an der Spitze der Deutschen Phono-Akademie übergeben Sie Ihr Amt zum Jahreswechsel an Oliver Schulten. Aus diesem Anlass möchte ich Ihnen im Namen von Sony Music sehr herzlich für Ihr Engagement danken. 13 Jahre sind eine lange Zeit, erst recht in unserer schnellen Branche. Es gab viele Ups and Downs, aber gerade in Phasen des Umbruchs waren Sie stets ein „Fels in der Brandung“. Sie haben die Deutsche Phono-Akademie nachhaltig geprägt, und ich bin sicher, dass Sie auch zukünftig eine wichtige Stimme in der deutschen Musikszene bleiben werden.“
Dr. Balthasar Schramm President GSA Sony Music Entertainment Germany
„Wenn von Prof. Werner Hay die Rede ist, gehen die Gedanken meistens zunächst in Richtung Echo. Doch ohne seine Verdienste um die Etablierung dieses inzwischen bedeutendsten europäischen Musikpreises schmälern zu wollen – die Deutsche Phono-Akademie ist nicht nur der Echo. In einer Vielzahl von Projekten hat er als „Kulturbotschafter“ der Branche dort Gesicht und Stimme verliehen, wo es nicht darum ging, Geld zu verdienen, sondern darum, die Beschäftigung mit Musik zu fördern. Bei der Unterstützung von musikbezogenen Projekten an Schulen, Sponsoring-Initiativen und Nachwuchsförderung ist die Deutsche Phono-Akademie heute zum festen Begriff geworden, und das ist zu einem großen Teil sein Verdienst. Sein Engagement hat in der deutschen Musiklandschaft bedeutende Akzente gesetzt. Dafür danke ich ihm und wünsche mir, dass sein Motto „Macht mehr Musik“ auch weiterhin die Arbeit der Deutschen Phono-Akademie bestimmen wird.“
Dr. André Finkenwirth Executive Vice President GSA BMG






