Unterm Strich sei man ermutigt „von einem starken Start ins Jahr 2023“, ließ Spotify-CEO Daniel Ek bei der Vorlage der Bilanz für die ersten drei Monate am 25. April kurz vor Handelsbeginn an der New Yorker Börse wissen. Begründet lag diese Zuversicht darin, dass man in „fast allen“ Kernpunkten der Bilanz die eigenen Erwartungen übertroffen und in Hinblick auf die Zuwächse bei den monatlich zumindest einmal Aktiven (MAUs) „unser bestes erstes Quartal bislang“ verbucht habe.
Die Quartalsbilanz berichtet denn auch bei den MAUs von 515 Millionen Nutzer:innen und einem Plus von 22 Prozent zu den noch 422 Millionen im Vorjahreszeitraum. Heruntergebrochen auf die zahlenden Abonnent:innen ging es hier derweil von 182 Millionen im Vorjahr um 15 Prozent rauf auf nunmehr 21o Millionen; dynamischer wuchs indes die Zahl der Personen, die auf das werbefinanzierte Angebot zugreifen, von 252 Millionen um 26 Prozent auf 317 Millionen wuchs.
Im Zeitraum von Anfang Januar bis Ende März legte Spotify nach Umsätzen insgesamt im Vorjahresvergleich um 14 Prozent auf Einnahmen in Höhe von drei Milliarden Euro zu. Die Einnahmen im Premium-Bereich wuchsen dabei ebenfalls um 14 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro, im Werbegeschäft ging es im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres sogar um 17 Prozent rauf auf nunmehr 329 Millionen Euro, wobei die Podcast-Vermarktung mit einem Plus von 20 Prozent glänzen konnte.
An die Zahlen des Weihnachtsquartals reichte Spotify im werbefinanzierten Bereich indes nicht heran, hier fiel im Vergleich ein Umsatzminus von gut einem Viertel an.
Zwar berichtet der weltweite Marktführer im Musikstreaming auch in Hinblick auf die Ertragslage von einem Ergebnis über den eigenen Erwartungen, allerdings fielen nach einem operativen Minus in Höhe von sechs Millionen Euro im Vorjahreszeitraum nun im ersten Quartal 2023 operative Verluste von 156 Millionen Euro an. Gerechnet, so heißt es, habe man hier mit Verlusten von bis zu 194 Millionen Euro. Auf Ausgabenseite schlugen unter anderem im Zusammenhang mit den angekündigten Einschnitten beim Personal Kosten für Abfindungen an, die sich binnen drei Monaten auf 41 Millionen Euro summierten.
Fürs laufende zweite Quartal rechnet das Team um CEO Daniel Ek bei den aktiven Nutzer:innen mit Zuwächsen auf rund 530 Millionen, die Zahl der verkauften Musikabos soll auf bis zu 217 Millionen klettern und die Gesamteinnahmen auf 3,2 Milliarden Euro. Allerdings plant Spotify auch fürs zweite Quartal operative Verluste von weiteren 129 Millionen Euro ein.





