“Da die Kosten für die Erstellung von Inhalten heute nahezu gegen Null gehen, können Menschen eine unglaubliche Menge an Inhalten teilen“, schrieb Daniel Ek Ende Mai 2024 in einem Tweet auf der Plattform X, und schlug in den folgenden Sätzen einen weiten Bogen von vergänglichen musikalischen Momenten einerseits und anhaltender Wirkungskraft andererseits bis zurück zum Stoizismus und Marc Aurel. Was den Spotify-CEO dazu angetrieben hatte, blieb eher vage, aber vor allem den Kreativschaffenden stieß die Verbindung der Worte „creating content“, „costs“ und „close to zero“ mächtig sauer auf.
Daniel Ek eckt an und rudert zurück
Wenn sich leitende Köpfe der Musikwirtschaft öffentlich positionieren, wägen sie ihre Wortmeldungen meist sorgsam ab. Daniel Ek aber sorgte mit einem zumindest ungeschickt formulierten Tweet jüngst vor allem bei den Kreativschaffenden für Aufsehen. Nun räumt der Spotify-Boss Fehler ein.





