Recorded & Publishing

Daft-Punk-Mitbegründer kommt bei Boosey & Hawkes unter

Thomas Bangalter, Mitbegründer des französischen Elektronikduos Daft Punk, hat einen Verlag für sein klassisches Werk „Mythologies“ gefunden: die Concord-Marke Boosey & Hawkes.

Thomas Bangalter, Mitbegründer des Elektronikduos Daft Punk, hat einen Verlag für sein klassisches Werk „Mythologies“ gefunden: die Concord-Marke Boosey & Hawkes.

Der Franzose stand bereits als eine Hälfte von Daft Punk an der Seite seines Mitspielers Guy-Manuel de Homem-Christo beim Verlag Concord unter Vertrag. Die beiden Musiker gehen seit 2021 getrennte Wege.

Sein neues Ballett „Mythologies“ erscheint am 7. April 2023 als Ersteinspielung beim Warner-Label Erato.

Angelin Preljocaj steuerte die Choreografie zu dem abendfüllenden Werk bei, das seine Uraufführung im Grand Théâtre de Bordeaux mit zehn Tänzer:innen der Opera National de Bordeaux, zehn Tänzer:innen der Compagnie Angelin Preljocaj sowie dem Orchester der Opéra National de Bordeaux unter der Leitung von Romain Dumas feierte. Danach ging die Produktion auf eine 37-tägige Tournee durch Frankreich und Italien und spielte im Herbst 2022 an mehreren Tagen in Paris vor ausverkauftem Publikum mit dem Orchestre de Chambre de Paris. Anfang Juni folgen nun weitere Termine in Marseille.

Der Klassikverlag gab bekannt, das ab nun einzelne „Bilder“ aus der 90-minütigen Orchesterkomposition für konzertante Aufführungen erhältlich sind.

Auf Thomas Bangalters musikalischem Lebenslauf finden sich Kompositionen für verschiedene Ensembles für Projekte von Daft Punk, der Soundtrack zum Film „Tron: Legacy“ (2010) und das gefeierte Daft-Punk-Album „Random Access Memories“ (2013). Für Arrangements und Orchestrierung vertraute er dabei oft auf externe Hilfe, „Mythologies“ ist nun sein erstes Projekt im Alleingang.

„Ich betrachte die Komposition von Musik als einen experimentellen und empirischen Vorgang im Versuch, eine geheimnisvolle Gleichung zu lösen. Das Ergebnis bleibt dabei transzendent, weit jenseits der Grenzen des unmittelbar Erfahrbaren“, äußert sich der Künstler.