In die über Vergütungsabgaben bei CD-Brennern schaltet sich nun auch Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände, ein. Er habe mit Däubler-Gmelin die Umsetzung der EU-Richtlinie „Urheberrecht in der Informationsgesellschaft“ erörtert und dabei erneut auf die Gefahr für die Musikbranche durch CD-Brennerei hingewiesen. Wo durch technischen Schutz bei Tonträgern Kopieren nicht verhindert werden kann, müssten pauschale Vergütungen gezahlt werden, so Gebhardt. Die Musikwirtschaft könne nicht hinnehmen, dass Vergütungszahlungen auf CD-Brenner immer noch verweigert werden: „Hier ist schon nach dem geltenden Urheberrechtsgesetz eine Vergütung überfällig! Wir bedauern, dass die Verhandlungen zwischen den Unternehmen der Informationswirtschaft und den Verwertungsgesellschaften trotz der Vermittlungsbemühungen des Bundejustizministeriums nicht zu einem Ergebnis geführt haben.“ Däubler-Gmelin kündigte indes an, dass der für das Frühjahr angekündigte Gesetzentwurf ihres Ministeriums Kopierschutzsysteme gegen Umgehung schützen wird. Die Bedrohung der Musikwirtschaft durch „massenhaftes Raubkopieren“ sei „offensichtlich“. So die Ministerin. Die Regierung werde dieses Problem „angemessen berücksichtigen“.
Däubler-Gmelin sagt Gebhardt Hilfe zu
In die Auseinandersetzung um den geplatzten Gipfel über Vergütungsabgaben bei CD-Brennern schaltet sich nun auch Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände, ein. Und die Bundesjustizministerin kündigt Unterstützung an.






