Bundesjustizministerin Hertha Däubler-Gmelin plädiert für eine Senkung der Abgaben auf Vervielfältigunggeräte und Leermedien – falls die Kopierschutzverfahren der Rechteinhaber greifen. In einem Interview mit dem Magazin „ComputerBild“ sagte sie, eine Geräteabgabe solle nur den tatsächlich bestehenden Möglichkeiten zur Anfertigung von Kopien Rechnung tragen. „Wenn das Kopieren zunehmend verhindert wird, müssen diese Abgaben entsprechend sinken“, sagte die Ministerin. Die Aussage von Däubler-Gmelin steht im Gegensatz zu den Forderungen der GEMA und weiteren Autorenverbänden, die in einem im Juni für eine Erhöhung der Urhebervergütung von 6,14 auf 18 Cent pro Spielstunde plädierten.
Däubler-Gmelin für niedrigere Vergütungssätze
Bundesjustizministerin Hertha Däubler-Gmelin plädiert für eine Senkung der Abgaben auf Vervielfältigunggeräte und Leermedien – falls die Kopierschutzverfahren der Rechteinhaber greifen.






