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CTS Eventim wehrt Angebote ab

Wegen einer erwarteten Marge von über 20 Prozent beim Vorsteuergewinn muss Klaus-Peter Schulenberg, Vorstandsvorsitzender der CTS Eventim AG, vermehrt Angebote von Beteiligungsgesellschaften zurückweisen.

Wegen einer erwarteten Marge von über 20 Prozent beim Vorsteuergewinn muss Klaus-Peter Schulenberg, Vorstandsvorsitzender der CTS Eventim, vermehrt Angebote von Beteiligungsgesellschaften zurückweisen. So machen Finanzinvestoren Druck, die es vor allem auf seinen persönlichen Aktienbesitz abgesehen haben.

„Mein Anteil steht nicht zum Verkauf“, erlärte Schulenberg gegenüber der „Börsen-Zeitung“. „Ich will nicht in einer Minderheitenposition bei CTS Eventim arbeiten.“ Bislang hält Schulenberg 50,1 Prozent an dem Ticketvermarkter, 44,9 Prozent befinden sich im Streubesitz – davon wiederum werden laut einer CTS-Schätzung 70 bis 75 Prozent von institutionellen Anbietern gehalten.

Laut Schulenberg stehen jede Woche Private-Equity-Gesellschaften mit entsprechenden Angeboten auf der Matte. Für diese Investoren dürften vor allem die steigenden Renditen interessant sein, wie Schulenberg erläutert: „Der Konzern kann langfristig eine Vorsteuer-(Ebit)-Marge von 20 bis 30 Prozent erzielen.“