Recorded & Publishing

Creative Commons geht in die Wissenschaft

Creative Commons will mittels der neuen Tochtergesellschaft Science Commons künftig nicht nur Musikern, sondern auch Wissenschaftlern den Austausch geistigen Eigentums erleichtern.

Creative Commons will mittels der neuen Tochtergesellschaft Science Commons künftig nicht nur Musikern, sondern auch Wissenschaftlern den Austausch geistigen Eigentums erleichtern. „Es geht darum, einige der unerwünschten Lasten des Urheberrechts zu beseitigen“, so Creative-Commons-Direktor Glenn Otis Brown gegenüber „heise online“. „Wir wollen den Austausch wissenschaftlicher Daten erleichtern und Transaktionskosten eliminieren.“ Science Commons will den zunehmenden Einschränkungen der Forschung durch weitreichende Patentierungen und geschlossene Datenbanken entgegenwirken. So sollen Wissenschaftlern Urheberrechtslizenzen angeboten werden, die den Austausch von wissenschaftlichen Texten in Zeiten teurer Fachzeitschriften erleichtern.

Creative Commons versucht seit zwei Jahren, einen Mittelweg zwischen restriktiven Urheberrechten und dem Verzicht auf jegliche Rechte zu finden und konzentrierte sich bisher auf Urheberrechtslizenzen für Kreative wie Musiker und Autoren. Die Creative-Commons-Lizenz gibt Künstlern die Möglichkeit, selbst festzulegen, welche Copyrightrechte sie für sich in Anspruch nehmen und auf welche sie verzichten möchten.