Die Markterholung in den USA lässt sich unter anderem auf die überdurchschnittlich gute Entwicklung im Genresektor Country zurückführen. Die Halbjahreszahlen aus Nashville liegen auf einem Zehn-Jahres-Hoch. Laut Nielsen SoundScan stiegen die Albumverkäufe in den ersten sechs Monaten um 14,4 Prozent auf nunmehr 32,6 Mio. Einheiten. Im ersten Halbjahr 2003 lag dieser Wert noch bei 28,5 Mio. Units. Damit entwickelt sich der Country-Sektor doppelt so positiv wie der Gesamtmarkt in den USA, der zur Jahresmitte mit einem Zuwachs von 6,9 Prozent aufwartete. Dies bedeutet zudem die beste Country-Halbjahresbilanz seit 1994 (33,1 Mio. Alben). Die Branche führt dieses Wachstum auf eine Mischung aus zugkräftigen Newcomern und weiterhin gut verkaufenden etablierten Künstlern zurück. Bei den jüngeren Acts sorgten unter anderem Gretchen Wilson (973.000 Stück von „Here For The Party“, Epic), Big & Rich (315.000 Stück von „Horse Of A Different Color“, Warner Bros.) für gute Verkäufe. Bei den etablierten Stars punkteten besonders Kenny Chesney (2,2 Mio. Stück von „When The Sun Goes Down“, BMG) und nach wie vor Toby Keith (3,5 Mio. Stück von „Shock’n Y’all“, DreamWorks). Auch für das zweite Halbjahr rechnet die Musikwirtschaft in Nashville mit guten Ergebnissen, da demnächst VÖs von Stars wie Tim McGraw, George Strait, Shania Twain oder Alan Jackson anstehen.
Country wächst stärker als der gesamte US-Markt
Die Markterholung in den USA lässt sich unter anderem auf die überdurchschnittlich gute Entwicklung im Genresektor Country zurückführen. Die Halbjahreszahlen aus Nashville liegen auf einem Zehn-Jahres-Hoch.






