Die Zusammenlegung der verschiedenen Country-Firmen von Sony BMG in Nashville geht einher mit weiteren Stellenstreichungen. Wegen der Auflösung von Epic Nashville verlieren 20 Angestellte bei Sony BMG Nashville ihre Jobs. Das Epic-Label und Columbia werden verschmolzen und die Veröffentlichungen „relevanter Künstler“ künftig das Signet von Columbia tragen, erklärte Joe Galante, CEO der Country-Filiale des Majors.
Damit arbeitet Sony BMG Nashville nun mit nur noch vier Repertoire-Gruppen: Bei Arista Nashville, BNA Records, Columbia und RCA bleiben insgesamt rund 110 Mitarbeiter beschäftigt. Zudem wird die im Nashville-Vorort Franklin angesiedelte christliche Provident Music Group weiter unter dem Dach von Sony BMG Nashville arbeiten.
Auch der Künstlerstamm stehe auf dem Prüfstand, ließ Galante wissen. Bis Ende Juni will er eine Entscheidung über eventuelle Vertragsauflösungen bekannt geben. Topseller bei Epic Nashville war in den letzten Jahren Gretchen Wilson, ansonsten ließ der Katalog große Verkaufserfolge vermissen.





