Der Sony-Online-Dienst Connect erntet kurz nach Start herbe Kritik. Doch es gibt auch ein wenig Lob: Die „Washington Post“ merkt positiv an, dass Sony Songs preisgünstig und in guter Qualität zum Download anbiete. Die Daten im speziellen Sony-ATRAC-Format („Adaptive Transform Acoustic Coding“) können von mehr als einem Dutzend verschiedener Sony-Geräte gelesen werden, die ebenfalls günstig zu haben sind. Bemängelt wird allerdings die magere Musikauswahl, in der viele Stars, auch Sonys eigene, ganz fehlten oder aber nur mit einer geringen Auswahl an Alben vertreten seien. Außerdem sei das zum Download notwendige Tool Sonic Stage ein „aufgeblähtes, fehlerbehaftes Biest von einem Programm“. Ihm werden Behäbigkeit, Langsamkeit und Umständlichkeit sowie eine platzverschwenderische Maske zur Last gelegt. Zwar lassen sich mit Sonic Stage die Dateien nicht nur im ATRAC-Format auf CD brennen, sondern auch im herkömmlichen digitalen Audioformat, doch dabei bringt die Software, so die Kritiker, die Reihenfolge der aufgenommenen Songs durcheinander. „Wie konnte Connect nur so schlecht ausfallen?“ fragt die „Washington Post“. Dabei hätte man sich nur ein Vorbild an den Fehlern und Vorzügen anderer Downloaddienste nehmen müssen, um solch userfeindliche Ärgernisse zu vermeiden.
Connect im Kreuzfeuer
Der Sony-Online-Dienst Connect erntet kurz nach Start herbe Kritik. Tadel erregen Anwenderfeindlichkeit und Unausgereiftheit des Dienstes.





