Auch in den USA schlägt sich die Marktlage in Konsolidierungen nieder. Nun übernimmt das Jazz-Label Concord Records seinen Mitbewerber Fantasy Records für rund 90 Mio. Dollar (75 Mio. Euro). Laut US-Medienberichten muss nun nur noch eine eingehende Prüfung aller Firmenwerte (due diligence) abgeschlossen werden, danach wird der Kauf rechtswirksam. Concord ist das Label von TV-Produzent Norman Lear und stach bei dieser Übernahme unter anderem Sony Music als Käufer aus. Fantasy stand seit Februar zum Verkauf, zum Katalog gehören Aufnahmen von so renommierten Künstlern wie Chet Baker, CCR, Count Basie, Charlie Byrd, Thelonious Monk, John Coltrane, Ella Fitzgerald, Isaac Hayes, Charlie Parker, Otis Redding oder Miles Davis. Das 1973 von Carl Jefferson gegründete Label Concord, wird seit 1995 von Glen Barros geleitet, und hat in Deutschland in-akustik als Vertriebspartner gefunden. Concord hat seine stilistische Bandbreite im Lauf der Jahre von traditionellem Jazz erweitert zu Pop, Smooth-Jazz, Rock, Singer/Songwriter und dem bei Concord besonders erfolgreichen Genre Latin-Jazz. Zudem veröffentlichte Concord zuletzt auch Platten von Ray Charles, der am 10. Juni verstarb.
Concord kauft Fantasy
Auch in den USA schlägt sich die Marktlage in Konsolidierungen nieder. Nun übernimmt das Jazz-Label Concord seinen Mitbewerber Fantasy für rund 90 Mio. Dollar.





